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I. Band.
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über die inländische Handlang. 34.9

kamen gewiffeLeute zu Glück und Ehren, kein Mensch wusste wie und warum:und in einem Augenblicke war es mit ihrer ganzen Herrlichkeit wieder aus.Der Luxus selbiger Zeiten war mit der abscheulichsten Unterdrückung ver-gesellschaftet. Ein außerordentlicher Aufwand war noch kein Beweis von derCirculation eines verhältnismässigen Aequivalents zum Besten der Indüstriö-sen; er hatte nicht die Wirkung, den Armen Brod zu verschaffen, noch dasVermögen der Reichen nach Proportion zu vermindern. Die Grossen blie-ben beständig gross; und je verschwenderischer sie waren, in desto grössereNoth geriethen die Geringern. Mit Einem Wort, der Luxus hatte nichts,wodurch er sich empfehlen konnte, als diejenige Eigenschaft, worin allein seinMisbrauch in den neuern Zeiten besteht, nämlich die übermäßige Willfah-rung der Leidenschaften der Großen, die sehr oft eine völlige Verderbnisihrer Sitten zur Folge hatte.

Wenn in einem solchen Staate die Ueppigkeit einriß , so wurden dieöffentlichen Geschaffte vernachlässigt; denn bey einer rechtschaffenen Staats-verwaltung konnte dieser Reichtum nicht erworben werden. Der Krieg thatbey solchen Umständen beinah eben dieselbe Wirkung, welche heutigestagsauf die hervorsproffende Industrie erfolgt; er gab nämlich den Leuten etwaszuthun; und diese Beschäfftigungen veranlassten, wie gesagt, eine regelmäs-sigere Girculation.

Hingegen der Reichtum und Luxus der ob erwähnten Handelsstädte,welcher mit dem in den neuern Zeiten von gleicher Art war , kam von derVeräußerung ihrer verfertigten Arbeit, das ist, von ihrer Industrie, her. Hierkonnte man zu nichts umsonst gelangen ; und wenn sich diese Städte genö-thigt sahen, Krieg zu führen, so mussten sie sich entweder gefallen laßen,fremde Truppen in Sold zu nehmen, deren Unterhalt ihnen sehr kostbar siel,oder ihre arbeitsamen Bürger ins Feld schicken, und immittelst ihrer Arbeitentbehren, mithin die Quelle ihres Reichtums versiegen laßen. Auf dieseWeife erhoben die punischen Kriege die Größe des plündernden Roms* undvertilgten die Existenz des indüstriöscn Carthago. Ich will hier die Richtig-keit dieser Betrachtungen eben nicht in Ansehung eines jeden Umstands be-haupten ; und mein dermaliger Zweck erlaubt mir nicht, mich in eine spe-ciellere Deduction einzulassen: ich suche nur überhaupt die verschicdnenWirkungen des Luxus in den alten und neuem Zeiten zu zeigen.

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Der