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I. Band.
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3 54- XX///. Cap. Wann ist es vathsam,

Des erstem Mittels kann man sich bedienen, wenn, nach angestellterUntersuchung, wie die Arbeiter bey einer Manufactur auf eine andre Art nütz-lich beschäfftigt werden könnten, gefunden wird, dass man sie mit leichterMühe zu einem andern Zweige der Industrie gewöhnen könnte, in welchemdie Nation ihren Rivalen eben so sehr an natürlichen Vortheilen überlegenwäre, als diese Nationen ihr in Absieht auf den Zweig, den sie fahren zu laßsen gedenkt, überlegen gewesen sind; jedoch vorausgesetzt, dass die Nach-barn ihre Seehäven zur freyen Einfuhr besagter Waaren willig öffnen. Dennobgleich bey einer Tauschhandlung ein schlechter Profit herauskommen wird,so halte ich doch für rathsam, die Corresjaondenz fortzusetzen, und jede Ge-legenheit zu vermeiden, die das Verkehr mit andern Nationen abbrechenkann. Ein fleißiges, wirthschaftliches und witziges Volk (denn diese Eigen-schaften setzen wir bey unsrer Handlungsnation voraus) wird im Stande seyn,aus manchen Umständen Vortheil zu ziehen, die für andre, in der Handlungweniger geübte Nationen, mit denen es Handlung treibt, unfehlbar zumNachtheil ausschlagen würden; daher sollte es, in Erwartung günstiger Ver-änderungen, nicht unbesonnen zufahren, noch, um geringer Inconvenienzenwillen, sogleich alle Handlung mit solchen Nationen abbrechen, insonderheit,wenn es merkt, dass der Luxus bey ihnen zunimmt.

Wie aber, wenn die rivale Nation die Manufacturwaaren nicht anneh-men will, die bey unsrer Handlungsnation, mit grossen natürlichen Vorthei-len, verfertigt worden sind? Was ist alsdann zu thun?

Ich dächte, unsre Nation müßte den Handlungszweig, bey welchemsie Nebenbuler findet, zu ihrer eigenen Confumtion brauchbar zu machensuchen, wenn sie sich gleich der Exportation desselben begeben muß; undin diesem Falle muß überlegt werden, ob diese Handlung mit den Fremdenvöllig zu verbieten sey (welches das zweite von unsern vorgeschlagenen Mit-teln ist), oder ob es rathsamer sey, das dritte Mittel zu ergreifen, das ist,die Einfuhr der fremden Waaren zwar zu erlauben, aber sie zugleich mit einemsolchen Import zu beschweren, der ihre Preise gerade so hoch steigern möge,daß diese Waaren in gewisser Rücksicht weder wohlfeil genug, noch theuergenug, verkauft werden können; nicht wohlfeil genug, um die einheimischenFabricanten von der Verfertigung eben solcher Waaren abzuschrecken; nichttheuer genug, daß, im Fall einer vermehrten Nachfrage, die Manufactureneinen übermässig-hohen Profit ziehen könnten. Das