des zweiten Buchs.
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Die Balanz zwischen Arbeit und Nachfrage befördert die auswärtigenund innerlichen Angelegenheiten einer Nation auf gleiche Weise. Erfiere tindem sie die Macht und Superiorität der Nation auswärts vermehret: laztere,indem sie einen Jeden im Lande beschäftigt und bey Nahrung erhält. Aufdiese Vortheile haben Grundsätze, die ganz von einander unterschieden sind,einen Einfluss; und dies gibt Gelegenheit, eine neue Combination anzustel-len , welche die höchste Aufmerksamkeit verdient.
Im ersten Buche haben wir die Abnehmer und Verschaffer der Bedürf-nisse (Confumcrs and Suppliers) als Glieder Einer Societät betrachtet , deren.Interessen miteinander vermengt sind: sobald aber die Rede von einer aus-wärtigen Handlung ist, so werden Beide gänzlich voneinander getrennt. Je-des Land wird hier insofern betrachtet, als es unter der Direction eines be-sondern Staatsmanns steht, und die Staatsmänner spielen gleichsam Schachgegeneinander. Derjenige, unter dessen Aufsicht die Abnehmer stehen,muß sich äusserst bestreben, sein Volk gelehrig zu machen, daß es sich selbstmit allem Benöthigten versorge: und derjenige, der über die Verschaffer derBedürfnisse zu gebieten hat, muß thun, was er kann, die Bestrebungen derandern Nation unfruchtbar zu machen , indem er einen wohlfeilen Verkaufbefördert, und dadurch die gegenseitigen Unterthanen durch ihren eigenenVortheil anzureizen, die Waaren lieber von seiner Nation, als von ihren ei-genen Landsleuten zu kaufen. Hier sind also zween.einander ganz entgegen-gesetzte Plans auszuführen; und ich suche die Grundsätze ausfündig zu ma-chen, welche auf das Betragen der re/pectiven Unternehmer, in jederStuffeihres zuwachsenden oder abnehmenden Glücks, einen Einfluß haben müssen.Ich gebe endlich auch die Mittel an, aus jedem günstigenUmstand noch grös-sere Vortheile zu ziehen, damit der vorgesetzte Zweck erreicht werde; undich zeige , wie jede unvermeidliche Inconvenienz mit den besten Palliativ-mitteln zu mäßigen sey , wenn kein vollkommenes Hülfsmittel dagegen an-gebracht werden kann.
XVI. Capitel. Hier setze ich mein abgebrochenes Raisonnement fort,um die Aufmerksamkeit des Lesers auf den Unterschied zwischen den Grund-sätzen der auswärtigen und einheimischen Handlung zu lenken; und indem ichdie Untersuchung der letztem noch eine Weile aussetze, so betrachte ichden Unterschied zwischen denjenigen Zweigen der auswärtigen Handlung, wo-
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