des zweiten Buchs.
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hoch sind); und diese werden ebenfalls die auswärtige Handlung, trotz allergebrauchten Vorsicht, zu Grunde richten.
Dieses trägt sich zu, wenn andre Nationen gelernt haben, sich ihregrössere natürlichen Vortheile zu Nutzen zu machen. Ich habe gezeigt, wieunsre einheimischen Fehler die Ausländer in Stand setzen, unsre Rivalen zuwerden: aber, auch ohne diesen Beistand, wird jede wohl-regierte Nationvermögend seyn, von ihrer eigenen natürlichen Soperiorität zu profitiren,ungeachtet der besten Einrichtungen auf der Gegenseite. Das einzige Hülfs-mittel, welches in einem solchen Falle die Nation, deren Handlung wegen dergrossem natürlichen Vortheile andrer Nationen, abzunehmen beginnt, er-greifen kann, besteht darin, dass sie unwandelbar bey ihrer Frugaütiit ver-harre; daß sie kein Mittel unversucht lasse, ihren Nebenbulern einen Ge-schmack am Luxus' einzustoßen ; und daß sie mit Geduld die Zeit abwarte,da die unvorsichtigen Anfänger, aus einer Wirkung eben dieses Luxus, dieUnbequemlichkeiten der Thcurung und consolidirter Gewinne erfahren wer-den. Ausser diesem Mittel giebt es noch andre, wobey es auf eine vernünf-tige Anwendung öffentlicher Gelder ankommt. . Diese sind eine unwider-stehliche Maschine bey der Handlung, und sind vermögend, das Commerzeiner andern Nation (die dasselbe nicht durch ähnliche Maasregeln unterstützt)ganz übern Haufen zu werfen, und den Exporthandel, wenn es gleich an denmeisten natürlichen Vortheilen fehlt, glücklich fortzusetzen. Aber dieseGrundsätze verfpare ich bis ins fünfte Buch, wenn wir von der Anwendungder Taxen handeln werden.
Nachdem ich die Methode bezeichnet habe, wodurch eine bereitseingerichtete auswärtige Handlung im Stand erhalten werden kann, so unter-suche ich hiernäehst, wie diejenigen Nationen, welche unbedachtsamcrweiseselbst viel dazu beigetragen haben, daß andre indüstriösere Nationen, mitdenen sie, zu ihrem eigenen Nachtheil Handlung getrieben, ihnen über denKops gewachsen sind, der gänzlichen Ausleerung ihrer Schatzkammern vor-beugen können; wie sie lernen können, sich mit allem Benöthigten zu versor-gen; und wie sie dahin gebracht werden können , sich ihre natürlichen Vor-theile dergestalt zu Nutzen zu machen, daß sie die Rivalen derer werden,die vielleicht an ihrer Armuth schuld sind, und daß sie sich nicht nur in ihrenvorigen Rang hinaufschwingen, sondern auch den Grund zu einer solchen
Staats-