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I. Band.
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^2 I. Cup. Von Rechnung nniinzen.

Rechnungsmünzc genau zu vertreten, sollen in der Folge dieses Werks be-wiesen werden* Anitzt muss ich die Natur dieser idealischen Münze nochweiter erklären.

IFk die IV. Wenn wir die Rechnungsmünze mit philosophischer GenauigkeitReck- desiniren wollen, so ist sie, wie gesagt, ein aus gleichen Theilen bestehenderjiHngstiiitn- jd^p^her Maasstab. Fragt man: Wieviel soll Ein Theil dieses Maasstabswerd,™ \fl. beständig zu aller Zeit betragen? so antworte ich mit Aufwerfung einer an-dern Frage: Welches ist die vestgesetzte Länge eines Grads, einer Minute,einer Secunde?

Sie haben gar keine vestgesetzte Länge, und sie bedürfen überhauptkeiner andern Länge, als derjenigen, welche ihnen die Menschen conven-tionsmissig zu geben für gut erachten. Sobald aber Ein Theil, vermögeder Natur des Maasstabs, einen determinirten Werth bekommt, so werdenalle übrigen Theile ebenfalls proportionsmässig darnach bestimmt.

Da der erste Schritt ganz und gar willkührlich ist, so kann man einenoder mehrere dieser Theile auf eine genau angegebene Quantität der kostba-ren Metalle anpassen; und sobald dieses geschehen ist, und diese Rechnungs-münze hernach in Gold und Silber gleichsam realisut wird, so bekommt sieeine neue Definition; sie wird nämlich alsdann so wol der Preis , als das Maatdes Werths.

Aus dieser Anpassung der kostbaren Metalle auf den Maasstab des Werthsfolgt noch nicht, dass selbige auch für sich selbst der Maasstab werden, wiejedermann leicht wird einsehen können.

Aber in den vorigen Zeiten, als die Handelschaft noch nicht eingeführtwar, und die Menschen nicht sonderlich Ursache hatten, den Werth miteiner skrupulösen Genauigkeit auszumessen, hielt man Gold und Silber, we-gen ihrer vorzüglichen Unverderblichkeit, für hinreichend-tüchtig, so woleinen correcten Maasjtah , als auch den Preis bey jeder Veränderung vorzu-stellen. Seit der Eins ührung des Commerzes hingegen haben die Nationenerst gelernt, wie sehr viel ihnen daran gelegen sey, ihre Interessen sowol, alsSchulden, auf die allergenaustcn Gleichungen des Werths zu reduciren; undseitdem hat man erst eingesehen, wie unschicklich es sey, sich der feinen Me-talle, sowie vorhin, bey dergleichen Operationen, zugleich als eines Maa-ses und als eines Preises zu bedienen.

Eben