Band 
II. Band.
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wegen der Mitnzkoflen und des Schlagschatzes. 23

Wenn ich hiernäch’st zugebe, dass die Handlungsbalanz den Preis der preis fetztBarren bestimme: so würde doch daraus keine Folge zuziehen seyn, daßdasje-^ 2 » heran-nige, was man das wahre JVecbßlpari nennet, eine Regel sey, die Handlung* - ter ^ ingbalanz einer Nation zu beurtheilen. Ist es nicht augenscheinlich, dass, da zum t anx desExempel Frankreich jetzo, den Preis seiner Münzen zu einer Gleichheit mi t wahrenden Barren herabgesetzt hat, weil es des Krieges wegen (Ao. 1760) grosseSummen nach Teutschland senden muss; alle Nationen in ihrer Handlung mit ^Regel,dieFrankreich davon einen solchen Nutzen ziehen, als wenn sie eine vortheilhafte Hand-Balanz erhalten hätten, sintemal sich der Wechselcours nach den Barren, bey lun S sba ~der Verwandelung in Barren, bey allen Rimessen nach Frankreich richten wird. beurtheilen ,

Aber müste Frankreich jetzo Geld nach einem andern Lande, das eine wie durchvortheilhafte Balanz hat, und wo die Münzkostcnbezahlt werden, übermachen ; Exem P elwir wollen z. E. setzen nach Spanien, indem wir supponiren, dass die Balanzzwischen Frankreich und Spanien die genaueste Gleichheit hat: würde dennnicht, nach dem wahren Pari des Geldes zwischen Spanien und Frankreich,der Wechsel für so viel als der Werth der Münzkostcn in Spanien ausmacht,Frankreich zum Schaden seyn? Daherkommt es, dass in Kriegszeiten derWechsel zwischen Frankreich und England, für England vortheilhafter zu seynscheint, als in Friedenszeiten. Aber beweiset dies auf einige Art und Weife,dass dieHandlungsbalanz mehr zum Vortheil Englands sey? Keineswegs, dennwenn ich supponire, dass die Balanz ihrer Handlung nach dem Frieden ebenso bleibt, wie an jetzo, so ist es ausgemacht, daß die Handelsbalanz, demAnschein nach , gegen England in der Proportion kommen wird , als dieMünze in Frankreich über den Barrenpreis steiget.

Durch die Handdshal&nz verstehe ich in diesem Buche allemal eine gewisse Was dieQuantität Barren, die eine Nation der andern sendet, dasjenige zu bezahlen, Handefs-was siedurch Vertauschungihrer Waaren, Rimessen u. d. g. nicht ausgleichen ba!nnzkann, nicht aber das, was sie in ihren Wechscltriefen, als den Unterschiedzwischen dem Werth der Münzen und Barren beider Länder berechnen.

Wie muss denn das wahre Wechsclpari re^uliret werden, wenn mandaraus vestsctzen will, welche Nation der ändert bey der Umsetzung ihrerWaaren eine Balanz bezahlen muss?

Ich antworte: Zu Entscheidung dieser Frage sitze man den Preis des un- Das reellegemünzten Goldes und Silbers bev der ganzen comnercirendcn Welt auf 100 Wechsel-

vcst, frtrJ m,sS