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40 IV. Cap. Von den verschiednen Methoden 9 &c.
Der einzige mögliche Einfluss, den die Münzkosten auf den Werth desPfunds Sterl. haben können, ist, dass sie den Preis der Waaren heruntersetzen.Wenn sie auch diese Wirkung haben, so bleibe ich doch dabey, dass es dasnämliche sey, als wenn man die in den Münzen enthaltene feine Metalle ver-mehrte. Die Erfahrung „allein kann diese Frage auflösen; und lehret diese,dass die Münzkosten keinen Einfluß auf die Preise haben, so können wir sicherbehaupten, daß sie in dem Werth der Münzwährung keine Veränderung ver-ursachet, und folglich nicmands Interesse in dem Staat geschadet haben.
Doch erfodert dieser Satz einige Einsehränkungen. Die Auflage wegender Münzkosten wird auf die Art, als wir sie vorgeschlagen haben, gewißkeinen unmittelbaren Einfluß auf die Preise der Waaren haben: aber das lägeich nicht, daß solches nicht bey vielen Vorfällen langsam nach und nach ge-schehen könnte. Allemal, wenn die Handlungsbalanz lange günstig für Eng-land gewesen, wenn die Münze lang überaus hoch gegen den Barrenpreis ge-standen, und wenn folglich das Münzwescn gut von statten gegangen, so kön-nen die Operationen der ausländischen Handlung, wie gesagt, einen Einflußauf den Werth der Waaren haben, und den Preis herabsetzen. Doch, selbsthier ist die Folge keinesweges untrüglich; weil eine Nation eine vortheilhafteHandelsbalanz durch die Nachfrage ausländischer Märkte nach ihren Waarenerhält; so wie nun diese Nachfrage den Werth ihrer Münzen über ihre Barrenerhöhet, so erhöhet sie auch den Preis ihrer Waaren, nach denen sich dieausländische Concurrenz vermehret.
Diese Combination ist sehr verwickelt, und gehört nicht so wohl zu die-ser Materie, als vielmehr zu der Lehre von der Handlung. Ich habe sie hiermit eingcfloehten, um diese Theorie ein wenig weiter auszubreiten, und unsin den Stand zu setzen, Wahrscheinlichkeiten bey der Auflage wegen derMünzkosten, gesetzt dass man es für gut befände, einen Versuch zu machen,erklären zu können.
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