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II. Band.
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344 C a P' Wie den nachteiligen Wir hingen

günstige als nachtheilige Balanzen von der Nation, die Schuldner ist, mit denmöglichst-geringsten Kosten bezahlt werden.

Es hält schwer, andern feine Gedanken von dieser Materie mit Deut-lichkeit vorzutragen, weil die Redensarten, deren man sich zur Erklärungbedienen muß, so zweideutig sind. Dieses läßt sich vermeiden, wenn mansich der kaufmännischen Kunstwörter bedienet; aber es fällt denen, die inder Handlung nicht geübt sind, noch weit schwerer, diese zu begreifen. Ichmuß mich also aus dieser beschwerlichen Sache auf die beßteArt heraushelfen.

Wenn ich von einer Balanz zwischen zwo Nationen rede, so will ichdie Nation, welche die Balanz schuldig ist, die Nation Debitor , und die ande-re, die es zu fordern hat, die Nation Credttor nennen.

Balanzen begreifen wechselseitige Schulden in sich, und folglich wech-selseitige Gläubiger und Schuldner.

Um also auch in diesem besondern Umstände die Verwirrung zu ver-meiden, will ich vier Redensarten gebrauchen, nämlich: die Schuldner andie Nation Creditor, die Schuldner an die Nation Debitor; die Gläubiger vonder Nation Creditor, die Gläubiger von der Nation Debitor.

Gesetzt, Paris ist an London eine Balanz schuldig, die Summe ist unsgleichgültig. Die Folge dieser Balanz hat einen Einfluß auf alle wechselseitigeSchulden zwischen Paris und London: ich will lagen, einige bezahlen oderempfangen mehr; einige bezahlen oder empfangen weniger, als das wirklichePari. Wollen wir nun entdecken, wo der Vortheilzusammenfliesset, so müs-sen wir untersuchen, welches diejenigen sind, die mehr, und welche es sind,die weniger empfangen. Und da sich hier Gewinn und Verlust lediglich aufeinander beziehen, das ist, daß der Gewinn des einen Theils durch den Ver-lust des andern ausgeglichen wird; so müssen wir Acht geben, ob der Wech-selpreis in diesem Falle, im Ganzen, London, als dem Ort, der die Balanzhaben muß, vortheilhaft, und Paris, das sie schuldig ist, nachteilig sey.

Wenn die Frage solchergestalt bestimmet ist, so lasset uns die Wechsel-operationen in London und Paris, und wie es um die Nachfrage nach Geldoder Briefen auf beiden Plätzen ausstehet, untersuchen.

Auf dem Londoner Markt wird man Geld in London gegen Briefe aufParis suchen; und der es sucht, muß den Wechselpreis bezahlen, folglichwerden die Londoner Kaufleute, welche Gläubiger der Nation Debitor sind,

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