V. Cap. Wie der Abtrag der Ealanzen durch Credit 3 ^
Wenn alle üble Folgen, die aus diesen vier Ursachen entstehen, und derdadurch verursachte hohe Wechsel nur denen aufgebürdet werden könnten, dieUrsache daran sind, so würde ich den Vorschlag nicht thun, daß die ganze Na-tion zu der Ersetzung des Verlustes das Ihrige beitragen sollte.
Wenn es aber, nach gegenwärtigen Umständen, die Natur der Sache' er-giebt, dass alles der Handlung zu Last fällt, ohne dass eine Möglichkeit daist, eszu verhindern, so bin ich der Meinung, dass es in diesem Falle für die Nationin cunnilo bester sey, ihr Beistand zu leisten, und die Last mit zutragen, als zuzu-geben, dass sie auf den Theil des Staatskörpers falle, von dem das Ganze sei-ne Stärke und Glückseligkeit erhält.
Es kann nicht geleugnet werden, dass, wenn eine Nation eine starkeBalanzschuldig ist, solche die Folge hat, dass sie den Wechsel auf jede Tratte oder Ri-messe steigert. Wenn Briefe gesucht werden, eine auswärtige Forderung zu be-zahlen, so ist es nicht zu bestimmen, aus welcher Ursache diese Forderung ent-standen ist. Es mag zu Nationalzwecken angewendet seyn oder nicht, der Wech-sel bleibt derselbe, und hat auf das ganze Handelsinteresse einen gleichen Einfluß.
Wenn dieses das reine Verhältniß der Sache ist, so können wir, nach mei-ner Meinung, behaupten, dass solche Balanzen durch den Beistand und durchdie Vermittelung der Staatsverwaltung zu bezahlen sind.
Der Gegenstand ist nicht so wichtig, als er, dem ersten Ansehen nach,scheinen mag. Wir thun nicht den Vorschlag, daß der Werth dieser Balanz vondem Staate vorgeschossen werden soll. Keinesweges. Diejenigen, welche die Ba-lanz schuldig sind, müssen, wieanitzo, sich bemühen, einen Werth für die Briefe,die sie verlangen, ausfündigzu machen; auch möchte ich solchen Plan keines-weges irgend einer Nation vorschlagen, die, wenn man ihren Handel überhauptnimmt, eine Balanz gegen sich hat; wenn aber, im Ganzen genommen, die Balanzvortheilhaft ist, so würde ich nicht zugeben, dass, zu Erfparung einer geringenBemühung und weniger Kosten, die abwechselnde Veränderungen des Wechselsdie Gleichförmigkeit der Vortheile zerrütte, die so vieles beiträgt, jeden Zweigder Handlung anzufrischen.
Wir haben die unglücklichen Wirkungen einer nachtheiligen Balanz beyBanken, die Papier circuliren, überflüssig erkläret, und gezeiget, wie nöthig es sey,das auszurichten, was wir hier empfehlen. Es ist also in diesem Vortrage nichtsNeues: wir verfolgen nur die.Folgen desselbigen Grundsatzes einen Schritt weiter,
indem