Band 
II. Band.
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ll.Cap. Von den Proportionaltaxen y und ihrem &c. 4,99

gende Classen gebracht werden. 1) Die Producte der Früchte der Erde.2) Die Producte der menschlichen Indüstrie, oder 3) sein persönlicher Dienst.Ferner:

Die Früchte können nicht ohne die nöthige Arbeit der Menschen unddes Viehes erhalten werden. Da diese Arbeit alle nothwendige Consumtionzum Unterhalt u, s w. voraussetzet, so müssen unter den Producten des Lan-des, in Absicht auf die Taxen, nur derjenige Theil der Früchte verstandenwerden, der nach Abzug eines Äquivalents für alle Unkosten überbleibt, dieerfodert werden, die Erde zu solcher Hervorbringüng zu bereiten.

Nur das reine Product der Erde, ist als ein Fond anzusehen, der einerSchätzung unterworfen ist, und jede Auflage, die mit der Quantität desselbennicht im genauen Verhältnisse steht, wird auf eine unrechte Art aufgelegt,als wir in der Folge zeigen werden.

Weiter, das Product der Händearbeit betreffend, so kann solches nichtohn einige Unkosten hervorgebracht werden, z. E. die Unterhaltung des Ar-beiters; dazugehöret, feine Nahrung, Kleidung, Feurung, Wohnung, unddie Ausgaben für Geräthe, und alle andere Nothwendigkeiten. Dieses wollenwir künftig feine physicalischen Bedürfnisse nennen. Der Werth des Werkes,über das Äquivalent für diese Stücke, ist es nur, der in Absicht des Arbei-ters geschätzt werden kann.

Was das Werk selbst betriff, so haben wir oben im 2 Buch 26 Cap. beyder allgemeinen Vertheilung der Sachen, die um Geld gekauft werden können,gesehen , dass es unter die Classe der unkörperlichen Dinge zu, stellen sey.Aus diesem Grunde kann das verfertigte Werk mit keiner Schätzung belegtwerden, deswegen muis die arbeitende Person, die durch das Werk eine vor-theilhafte Balanz erwirbt, mit Proportionaltaxen auf die Artikel der Consum-tion belegt werden; und falls es sich findet, daß diese Artikel keinerVeräusse-rung, ehe sie von ihm consirmirt werden, unterworfen sind, folglich derSchätzung entgehen, so mager entweder mit Cumulativtaxen, die aufseinVermögen Einfluss haben, oder mit perfönlichen Taxen belegt werden, dieer durch seiner Hände Werk abträgt, und die deswegen als die Früchte desMannes angesehen werden.

Nichts würde so leicht seyn, als bey Auflegung der Proportionaltaxen,eine allgemeine Regel zu bestimmen, wenn die Ackersleute würklich einen

Theil