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II. Band.
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574 1 JOT* Cap. Von der Ausdehnung der Taxation,

doch können Cumulativtaxen sodann Statt haben, weil es keine Ursachegiebt, sie allgemein oder proportioneli zu machen.

Wenn Landgüter, zum Exempel, wie in vielen Ländern, mit gewissenTiteln verbunden find, und wenn sie, wie bey uns in Schottland, ein Rechthaben, bey der Wahl eines Parlamentsgliedes ihre Stimme zu geben, lo könnteauf die Veränderung derselben, eine sehr hohe Taxe gelegt werden. Ebendas kann man von jedem andern Gute sägen, in dessen völligen rechtmäßigenBesitz man durch eine förmliche Belehnung eingeführt werden'muß. Sol-chergestalt sind die Lods et vente in Frankreich, welche ein Theil des Preisessolcher Ländereien sind, den sie den obersten oder höchsten Lehnherrndes Guts, zu zahlen haben, und der in manchen Fällen, auf den sechstenTheil des Preises beträgt, eine Art einer cumulativen Taxe , welche von derVeräußerung dieser Gattung des Eigenthums, gehoben wird.

Wenn persönliche Dienste auf eine ordentliche Art mit cumulativen Ta-xen beleget würden, so würde eine regelmässige Einhebung derselben in einerkurzen Zwischenzeit, und nach einem vestgesetzten Verhältniß, sehr viel dazubeitragen, ihnen alle Vortheile der proportionalen Taxen mitzutheilen.

Solchergestalt kann eine Taxe auf diejenigen, welche tagweise arbeiten,auf eine ziemlich bequeme Art gehoben werden. Wenn ein jeder arbeitßmerMann von einem jeden Tage einen Pfenning, oder auch, wenn es nöthig, mehrabgeben, und solches einmal die Woche ordentlich bezahlen müßte, sowürde er bald seine Einrichtung machen, seinen Preis nach Maasgabe dessenzu erhöhen. Dann müssen ihm aber für alle zufällige Verhinderungen, Ab-züge zugestanden werden; wollte man einen Plan entwerfen, so kämen nochweit mehrere Sachen in Betrachtung, welche hier anzuführen überflüssig seynwürden, und vielleicht an einem andern Ort vorkommen werden.

Bey der Zergliederung der Ausdehnung der proportionellen Taxen be-merkten wir zwey Stücke, welche dieser Aussage entgiengen, nämlich: daseingeschlossene Geld, und die reinen Vortheile aus der Handlung, die allemalzum Capital geschlagen werden, und diese beiden Stücke sind einer cumulati-ven Taxe eben so wenig angemessen. Ich sehe kein Mittel, eingeschlossenesGeld mehr, als geliehenes Geld, zu taxiren, ohne zu der größten Unter-drückung Anlaß zu geben. Und obgleich die reinen Vortheile der Handlungein Einkommen zu seyn scheinen, so sehe ich sie doch lieber als ein Capital

an,

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