Je Mode herrschet unter den Büchern nicht minderwie unter allen übrigen in dem menschlichen Umgängevorkommenden Dingen/ und wer in den Buchladennicht gar ein Fremdling ist/ kan den Beweiß aus ei-gener Erfahrung hernehmen. Mein bey dem vorHanden habenden Werckzu bleiben/ so ist genugsam bekannt/wasfür einen allgemeinen Beyfall und Belieben / die unterschiedlichenI^cxica gesunden / so über mancherley besondere Wissenschafften/Künste und Handthieruttgen in Teutschland und anderswo ver-fertiget worden. Der bequeme Gebrauch derselben/ indem sie oh-ne Mühe finden lassen/ was man suchet/hat sie angenehm gemacht/und der Nutz/weil sie in einer Kürtze lehren/ was man zu wissenverlanget/ hat ihren Gebrauch angepriesen.
Eben dieses hat auch zu gegenwärtigem Werck Anlaß gege-ben/ so daß der Verfasser der Mühe/ sein Unternehmen zu recht-fertigen/ sich wol überheben kam und bloß von der Art und Wei-st/ wie er dasselbe auszuführen ihm vorgesetzet/ zum Dienst desgeneigten Lesers/ Nachricht zu geben/für nöthig erachtet.
Die Beschreibung der NütM'ljchMDinge ist man beflissengewesen/ also zu fassen / daß zuförderst das Wesen und die vor-nehmsten CtgenschMteN eines jeden derselben kurtz und deut-lich vorgestellet/ so dann ihr bekannter/ es sey gemeiner oderbeson-
derer