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ferste ende des durchmessers streichet. Die ^bscissa ,st dasstück der senckrechten linie XI ^ welches durch die or-lmL-rsm abgeschnitten wird. Die 1 sn^ens eines ovals ift euiegerade linie/welche das oval nur in einem Punct ^berührt.Hieraus erscheinet / daß die winckelrechte linien, staufdie«Nde der achsen falle»/ DanZenre« sind. Derksrsmcrcroder mitmesier des durchmessers eines ovals ist eine geradelinie / welche die gleichverhaltende/ rerria proporcionaligist gegen demselben durchmeffer und seinem cochunZntendurchmesser. Die senckrechte linie eines ovals / ist einegerade linie/ welche das oval durchschneidet in dem pnnct/wo es von der OsnAenre berühret wird und in demselbenxunct senckrecht auf die DsnAcnrcnn fälltÖra». Eineoval- linie aufzureissen brauchet man mancherley weisen.Die leichtesten sind/ daß man aufdic linie zwey gleich-seitige Mangel setze/ und ihre seilen-linicn in kL, It L,fortsetze/ alsdenn aus den bogen itQ, aus öden bogen LQ>aus O den bogen k L, und aus den bogen kl k reisse/ so istes geschehen. Oder man reisse einen circul^-N L nach belie-ben aus O, und in derselben weite aus L nach einem k O kt.Aus den Puncten l l. reisse die bogen ö kund kkt, so ist esgeschehen. Hardovff.
Ab^erß, Storiiinum, Gebäu, wodurch das Wasser auseinem tcich ablausten kan. Es wird eine rinne in den dämm/so tieffals der gründ des teichs/ wo er am niedrigsten ist ge-legt/und aufdieselbe an dem end/wo sie in den teich reichet/«in wie ein trog ausgchauenes holtz aufrecht gesctzet/ dessen-ffnung mit einem spund-oder schütz-brct vermacht wird/ sohoch als das wasser im teich stehen soll, und welches, wennman ihn ablasse» will, aufgezogen wird, daß dadurch daswasser in die rinne, und aus derselbe» in den flukh-graben fal-len kan. O«ä^«v.'Hohb»
Abtüusß tüporior, 2» der
baukunst, ein »»abgesondertes glied im krantz, borten, knauf,stamm oder decke!, aus einem obcrtheil eines viertel kreisesabgeschnitten, so sich mit einer senckrechten fläche oder mitdemsäulen-stamm vereiniget- Goldm. .
Ableitett, verivare, In der sprachkunde, ein
Wort aus dem ander» nachmachen, durch zusatz oder Verände-rung der endsilben.
Ablösen, Einlösen, Ileäimers - In
rechten, ein Pfand durch ablegung der schuld frey machen.Ein wiedcrkaufflich veräusertes gut abkauffen. Wenn einegewisse zeit gcsetzet, kan vor ablaust derselben ein dergestaltveräusertes gut nicht abgelöset werden. Ordentlicher weis«find alle schulden ablößlich, und können abgeleget werden.Es pflegen aber zuweilen capitalia, insonderheit die zu kir-chen und milden stifftungen gcwiedmet, unablößlich belegtzuwcrden. Ablösen, lianone äc6ucere, Im
kriegswesen, eine schildwacht, eine wacht, eine besatzung vonihrem vrt abziehen, und durch eine andere abwechseln lassen.Die schildwachtcn werden gemeiniglich alle zwo stunden, diewachten alle ^.stunden,die besatzungen »ach gelegenheit mo-natlich oder später abgelöset.Ablösen, Abseyen, Relbcare,I» der heil- kunssein glied oder theil des leibes ab-schneiden, wenn es dermaßen schadhafft ist, daß es nicht kanerhalten werden. Ablösen wird eigentlich gesagt, wenn dieabsonderung im gclcnck, mit einem messer oder meissel; Ab-seyen, wenn sie ausser demselben mit einer säge geschiehet.
AvlößrNA. In bergwercken, eine klufft durchweiche dergang sich von dem gestein scheidet. Rößl.
Abrayamsbaum, s. Leusihbaum.
AbtzetULbtlltch, kvsxcrrario, Ist eine
scheidung, durch welche, was feucht, m die luft oder einendampf zergehet. Sie hat ihren nutzen bey kxrraäiiomnund wästerigen seien, und wird mit einem gelinden fcurverrichtet.
Abremm, Damm-erde. Die erde so bey fand-oderlehmgruben, steinbrüchen u. s. w. oben auf liegt, und ab-getragen werden muß, ehe man zu dem so gesucher wird,gelangen kan.
AbkctUtst, 8^Ivestris LAi extricario, Or/^/r^mc»t.DeyM
fvrst, ist, wenn ein mit holtz bewachsenes land durch ab-hau - und ausrottung desselben unbrauchbar gemacht wird.Die hvltz-und forstvrdnungen schreiben masse für, wie mitdem abraumen der Waldungen zu verfahren. Larlow.Abriß, s. Riß.
Abrus, kiiuln Inälcum coccinerim. Ein gewächs desglückseligen Arabiens, von dannen es nach Egypten über-bracht worden. Es wachst gleich den Türckischen bonen,die.blätter schlicsscn sich mit der sonnen Untergang, undöffnen sich den morgen wieder. Die frucht ist eine zinno-ber-vder cvrallcn-rvthe erbst, mit einem schwachen tüpflein,an dem ort, wo sie an der schelffcn hanget. Sie dientmehr den weibern zum schmuck, als zur speise, weil siehart zu verdauen ist: wiewol sie in Egypten auch gegessenwird. Bey uns wird sie als ein sommer-gewächs in dengarten gezogen. Dapp. LÄ». Elsy.
Abßttz, Rabat, kulvinols, Imgarten-
werck, eine streife landes etwa drey fuß breit,' so lang hinan den zäunen, oder gängen angelegt, mit buchsbaum oderandern kräutern cingefasset, und blumen oder stauden-gewachse darein gesctzet werden. Elsh.
Abßttz, Spira, In der bau-kunst, die glieder dessaulen-fusses, zwischen dem grundstein und dem würffel.Goldm.
Absäur^rtt, Absenget». ^.blsÄLre»
Im garrenbau, geschiehet, wenn man einem oder mehrwilde stämme neben einem tragbaren bäum setzet, und vondemselben ein reis zu dem wilden stamm beuget, daß esA z daraus