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InksNteric ist/ 5. bis 6. LLkaHIons ausmachet. Man nen-net auch wol zuweilen den dritten oder sechsten theil einer(lompsAnle zu Pferde eine üriZLäe. Kriecher aber ist derOKeier, der eine LriA-iät- zu cvnimenäiren hat/ und folgetbey uns nach dem Geilere! Xlgjvr. /Ar.
brigumm. Einschiffvon niedrigen bort/ so ir. bis 15. rüderund wohl 120. mann führen kaii/es ist ein sehr leichtes fahr-zeug/ dessen sich die see-räuber gerne bediene«/ vvu welchen esauch seinen »amen überkommen hat. /r.
Lonlpieiliurn, Lonchicülum > perchicilluin: /.«-
«er,er, Zwey in metall/ helffenbei»/ hvltz oder Horn also ein-gefaßte giaser / daß man sie auf die nase setzen und dadurchblöden äugen helffeu kau. Diese gläser, welche auf die ver-schiedene schrecken der äugen, oder das verschiedene alter ge-richtet/ unterschiedlich/ entweder flach/ tief oder etwas erho-ben seyn müssen / werden mir grossem fleiß und kunst in eige-nen darzu nach dem circul geschlagenen küpffernen schusselngeschliffen/ und daher kömmt es/ daß man eine drille nicht be-ständig gebrauchen kail/sondern mit der zeit,, nachdem die äu-gen schwacher werden/ damit ändern muß. Überhaupt sindsie ein vortreffliches hülffs-mittel der äugen, wcßhalb auchviele rathen/ daß wer ein gutes/ starckcs gefleht auch bis insspäteste alter erhalten wolle/sich bey zeiten an die drillen ge-wöhnen solle. Einige derselben vergrössern/was dadurch an-gesehen wird/ andere machen allein, daß es Heller gesehen wer-de. Grüne drillen sind wegen ihrer färbe den äugen sehrdiensam. Man hat aber nicht allein vor gesunde und nurdurch feuer/ vieles lesen und hohes alter geschwächte/ sondernauch vor kraucke äugen drillen, welche man staar-drillennennet, und von denen, welchen der staar gestochen, gebrauchtwerden, damit sie so dann ihr gesiebt um so viel langer erhal-ten möge». Sie werden gleichfalls nach den, alter geschlif-fen, find dick und auf beyden feiten erhoben. In der nachdem äuge zustehenden feite ist in der mitten eine guxillc einererbse groß untief cingcschliffen,damit sich die sehungs-krafftdes auges in solcher zusammen halte. Wann die drillen zuerst aufgekommen sind, solches laßt sich zwar eben nicht ei-gentlich zeigen, doch aber ist gewiß, daß derselben schon vormehr dann 400. jähren bey einigen scribenteii gedacht wor-den.
Broccat, Künstlich gewebter zeug mit erhabe-
nen blumen. Wenn er einen gold- oder silbernen gründ hat,wird er gold- oder silberner broccat gencnnet.
kanis, Es ist zwar dasselbe die gemeineste,und eine nur aus mehl und wasser durch die krafft des feuerszubereitete speise des menschen, die aber an würekung, stärckeund gesunder nahrung, weil sie nicht leichtlich einiger fäu-lung in dem magcn statt giebet, alle andere speisen übertrifft,und daher fast bey allen völckcrn, wiewohl nicht zu gleicherzeit, und ausgleiche weise, im gebrauch gewesen ist. Denneinige haben ihr brodt,oder das, was sie anstatt brod/s ge-gessen, aus Mangel des korns aus eiche!», casianien, reißu. d.g. ja wohl gar aus baum-rmde und holtz, wie noch jetzoausden Amboiiiischen Insuln, ja gar aus dürren fischen, wiebey einigen Mitternächtige» völckcrn geschehen soll, ge-macht ; andere hcrgegen, denen es an körn nicht fehlet, sindbey der ursprünglichen weise solches, nemlick aus mehl vomkörn zubereiten geblieben. Wie alt das brodt-backen, undwer der erste erfinder desselben gewesen sey, ist ungewiß. DieHeydcn haben die ersindung der Leres zugeschrieben, und siedarum unter die götter gesetzet. Wenn aber schon zu Adams-und seiner söhne zeitcn, der früchte des selbes, das ist, deskorns gedacht wird, so ist wahrscheinlich zu Messen, daß die-
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se ersten menschen aus dem körn brodt zu backen, und zu ihrerspeise zu gebrauchen von Gott selbst werden seyn gelehretworden. Die korner, woraus gemeiniglich unser brodt ge-backen wird, sind weihen und rocken, selten gersten oder Ha-ber, und noch seltener erbsen, Konen u.d.g. welche nur ausnoth gebrauchet, und unter den rocken gemcngct werden.L,will behaupten, daß eigentlich broor nur dasjenigesey, so aus weihen gebacken. Ausser Europa wird wenigbrodt gefunden, an dessen statt in Asien der reiß, inAfrica und America das msis oder türckischcr wcitzen auf ge-wisse weise gekocht, genossen wird. In alten zeiten hat maneine art brodts aus eichein gemacht, dergleichen mir easta-nicn an einigen orten, wo derselben viel, und des gclreideöwenig ist, noch heut zu tag geschiehet. So hat auch die nothgelehret aus kürbiffcn und rubcn oder pastinack mit einemdritten theil mehls versetzt, ein brodt bereiten, welches vorgesund und wohlschmeckend ausgegeben wird. Die Lapp-unb andere Nord-lander, müssen aus Mangel des getrcidesmit gedörrten fischen zu frieden seyn. In einigen InsiilnIndiens wächst ein bäum, so eine frucht gleich einen« kraut-haupt trägt. Dieselbe enthalt etwas das einem mehl glei-chet, und daraus die cinwohncr eine art brvdrs, so sie d-ZLhcisscn zurichten. Das Americanische brodt ^sncHoecrwird aus der wurtzel des krauts Vucca bereitet. M- m.Die Perser und Indianer backen ihr brcdt ohne sauer-teig,und nicht mehr auf einmahl, als sie den tag, oder nur bey ei-ner Mahlzeit verzehren. c.Ssra'.Welches brodt das gesundestescy,svlches ist noch streitig; einige halten das weissc weitzen-und seminel-brodt, andere aber und zwar die meisten ein rei-nes rocken brod fürs beste.Das getreide so in leichten und tro-ckenen gründen stehet, soll besser zum brodt-backen seyn, alswas in fetten und feuchten feldcr» wächset und je frischer daskörn gedroschen, je besser, weißer, wohlgcschmackter wird dasbrodt davon. Das frisch-gebackene brodt muß nicht sofort,als es aus dem ofen kömmt, eingeschlossen, sondern erst aneinen freyen vrt gelegct werden, biß es sich abgekühlet. Somuß auch das gewöibe oder der ort, da mans zu verwahrenpflegt, nicht zu feucht und nicht zu trocken seyn, sonst wirdes gar bald abgeschmackt oder hart. Das brodt hat vor sicheine nährende und stärckende kraffr, und hilfft auch daß dieanderen speisen besser verdauet werden, und zu der nahrungdes menschen gcdcyhen, daher es ein unentbehrliches Mittelist zur erhaltung der gesundheit und des lebens. Es dienetaber auch zur artzney. Also kau daraus ein sehr diensamesmitte! wider den schwinde! und allerley dünste des gehirns be-reitet werden; Man flösset ingwer und nägelcin, von jegli-chem eine untze klein, menget darunter 8 - untzcn wohlgerie-ben rocken-brödt, feuchtet es mit gutem aguavit an, knarrtes zu einem teig, bäckt es, und nimmt davon alle morgen einstückgen. Wenn jemand crtruncke» ist, und man den todtencörper nicht so fort finden kan, so rathen einige ein brodtin dasselbige wasser, worinn der mensch ertruncken ist, zuwerffen, da denn das brodt dem todten cörver nachschwim-men, und über demselben schweben wird. Hohb. 5 /»,-.Von dem brodt hat ein eigen buch geschriebenBrodt wird genommen vor alles was zudes menschen nahrung und unterhalt gehöret, daher die re-dens-arten kommen: Sein brodt haben, suchen, erwer-ben : einem ;u brodt helffen, oder ihn ums brodt brin-gen. Das gnaden- oder bettel-brodt fressen, heißt vonanderer leute Müdigkeit, oder vom betteln leben.Brödtlrng, s Hauß-genosse.
Brödrlmg. Eine art erdschwammc die gern in den Wäldernwachsen, und einen süssen milch-safft habe».
Brombeer,