Band 
Erster Band.
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und diese hat Er freigesprochen von der Strafe ihrervorigen Vergehungen — und diese hat Er bereits ver-herrlichet und wird sie noch mehr verherrlichen.

Und nun, Brüder! Wenn Gott für uns ist, wermag wider uns seyn! Er, der seines eignen Sohnesnicht schonte, sondern ihn für uns alle hingab —sollte Er unS mit ihm nicht alles schenken? sollte nunetwas zuviel seyn, das wir nicht von Ihm erwartendürften? Wer will Gottes Lieblinge verklagen? Gott?Er hat sie ja bereits von der Strafe ihrer Sünden frei-gesprochen ! Wer will sie verurtheilen? Der Meßias?Er starb ja für sie >—> oder vielmehr er stand aufvomTode — und herrscht auf Gottes Thron — und ver-tritt unsre Stelle.

Wer will uns von seiner Liebe scheiden — Trüb-sal? Angst? Verfolgung? Hunger? Naktheit? Le-bensgefahr? Schwerd? Denn freilich erwahret sichjener AuSspruch Davids an uns: „Um deinetwillen„leben wir in täglicher Todesgefahr, wie Schlachtscha-„fe behandelt man uns." * Aber was uns immerbegegne— wir triumphiren über alles durch den,der uns geliebet hat.

Ja ich bin fest überzeuget, daß weder Tod nochLeben, weder Engel, noch Fürsten, noch Gewaltige-— weder gegenwärtige noch künftige Freuden oderLeiden , weder Höhe noch Abgrund noch irgend Etwasin der Welt mich wird scheiden können von der Liebe,die uns Gott in Jesus Meßias unserm Herrn erzeiget hat.

_ Zweiter

* Psalm XI.IV. Lz.