Band 
Erster Band.
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die Schrift, der wird sich in seinen Hofnungen nichtbetrogen finden." ^

Und da ist kein Unterschied zwischen Juden undHeiden. Gott ist ihr gemeinschaftlicher Herr und reichgenug für alle seine Verehrer. „Jeder wahre Vereh-rer und Anbether Gottes, sagt der Prophet, wird„Rettung und Seligkeit finden. " * *

„Wie kann man aber, mdgte man sagen, den„verehren und anbothen, an den man nicht glaubt?„und wie kann man an den glauben, von dem man„nichts hört? und wie kann man hören ohne eine»„Prediger? und wer wird Prediger seyn — von de-ren es dort heißt: Wie sind die Bothen des Frie«„dens und fröhlicher Nachricht so lieblich! — Wer wird„Prediger seyn, wenn ihn niemand dazu bevollmäch-tiget?"*'"

Aber wahrlich, damit können sich die Juden nichtrechtfertigen. Die frohe Bothschaft von der in JesusMeßias erschienenen Gottesgnade ist ihnen genug ver-kündiget worden, aber nicht alle haben sie angenom-men , sondern auch da mußte man mit JesaiaS kla-gen : „Herr, wer glaubt unsrer Predigt!^' ***«Natürlich sezt Glauben das Hören voraus und Hö-ren göttliche Offenbarung und Bevollmächtigung.

Und hören konnten die Juden und haben gehört— das können sie nicht läugnen. Es heißt von demEvangelium mit Recht: „Sein Schall gieng aus inI s „alle

* Zes. XXVM. ,6. M. §. ***Jes.

UI. 7. **** i.m. r.