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„schuldig, aus Menschensazungen erlernt ist; siehe„so will Ich auch fortfahren mit diesemVolke wun-„derbarlich, ja sehr verwunderlich und seltsam um-zugehen. Die Weisheit ihrer Weisen wird ver-derben und der Verstand ihrer Verständigen wird„sich verbergen."
Diese Vorwürfe, die dem Volke der Juden vonJehovah gemacht werden, sind nicht nur von Jesuselbst wiederholt, und auf ihren damaligen Charakterangewendet worden; sondern sie charakterisiren auchordentlich die Art von Abtrünnigkeit, der sich das jü-dische Volk damal — und vorher nicht so eigentlich»— schuldig gemacht hat. Ehemals war die Haupt-klage Gottes immer, daß sie abtrünnig geworden,und fremden Göttern, Gözen von Holz und Stein,„achgehuret haben. Seit der Rükkehr aus der baby-lonischen Gefangenschaft ist Abgötterey nicht mehr ihrLaster. Aber Heucheley, und gottloses Herz und We-sen, auch ohne Abgötterey, viel Lippenwerk, dasHerz ferne, und die Kraft der Gebote Gottes umMenschensazungen vertauscht; das war der moralischeAustand der Juden, in welchem Jesus sie antraf.
Die Drohung in der angeführten Stelle: „Ich„will fortfahren mit diesem Volke wunderlich umzu-gehen; " u. s. w. gehört also in diese Zeit nach Je-su. Und diese ist nun an ihnen erfüllt bis auf denheutigen Tag. Auf diese Strafe soll nun aber dieglükliche Zeit folgen. „Alsdann werden die Stum-„mm die Worte des Buches hören, die Augen
„der