Band 
Erster Band.
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X.

Zwey Gebethe,

aus dem Pfeffelschen Institutin Kolmar. 1780.

A^an könnte aus. diese» zwey Gebethen, besondersnach der Veranlassung derselben leicht zu vielSchluß aus den Geist des ganzen Instituts machen,den wir weder machen noch veranlassen wollen. Auchkönnte man aus dieser Anmerkung leicht zu viel Schlußziehen wollen; Abermal wider unsre Absicht.

Die Gebethe sind uns von dem Bruder eines da-maligen Pensionairs sehr zufällig zur Hand gekommen.

„Wir haben hier, (so schreibt derselbe an diese»„Bruder) einen kranken Freund, Herrn von Pl. aus„R. welchem wir vor einigen Tagen auf den Tod ge-„gewartet, und der sich, Gott sey dank, auf unser„Gebeth wieder erholet hat. Das Gebeth will ich„dir schiken. Es ist von Herr Pl. —."

Fürbitte.

Allmächtiger, Barmherziger Gott, dessen Güteso weit als die Himmel reichet, und dessen Liebe zuden Menschenkindern ihnen das ' unfchazbare Vorrechtvergönnt hat Dich Vater zu heißen l Wir unterwindenuns mit Dir zu reden, ob wir gleich nur Staub undAsche sind. Vor Deinen Thron hingeworfen, flehenwir Dich um die Tage eines Freundes, eines Bruders

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