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XI.
Glaube, und Unglaube.
Fragmente
aus einer Predigt von HerrnArchidiakon Tobler
über II. Timorh. I. iz.
7. Januar 1781.
Ein Raub/ den der würdige Mann »ns verzeihen wolletwenn es anders ein Raub ist, das öffentlich zu schrei- .den, was öffentlich gesagt ward, im Namen dessen,der längst sprach : was ich euch ins Ohr sage, dasprediget auf den Dächern.
„/glaube und Liebe ist nun eben Christenthum.
Das Evangelium Jesu, nach Lehre und nachGeschichte, ist ein göttliches Mittel, beyde zu pflan,zen und zu nähren.
Denket doch nur in die heiligen Evangelia,und die Apostel-Geschichte, und die Episteln hinein;den Augenblik werdet ihr euch bewußt seyn, daß daimmer von Gott und von Güte die Rede ist; immervon Zutrauen zu Gott, von Ueberzeugung, daß ErVater sey, daß Er dem reuenden, zurükkommendenKinde die Fehler verzeihe, und Gnade zur Besserungschenke, daß auf solche ein Himmelreich, das Freu-denvoll und unzerftörlich sey, warte; und damit dißalles möglich, ja göttlicher Maaßen erleichtert sey,so sey der Ewige Sohn von Gott ausgegangen, und
habe