bellesen verfertigtes Werk, das aber in Frankreich,woher es vor anderthalb hundert Jahren kam, heutzu Tag gar nicht mehr gebilligt würde.
XXII.
Von einer Sekte Johannesjünger.
Ein Schreiben von Hrn. Norberg, an Hrn.Bibliothekar Gjörwell in Stockholm, ausConstantinopel den ig. Oktoberi?7S.
(Aus dem izten Stük Michaelis oriental. u. exeget. Bibl.)
„AV^it größtem Vergnügen kann ich Ihnen nun ei«ne aufklärende Nachricht von den Sabaernmittheilen. Ohnlangst wurde ich mit einem Maro»niten-Abbe' von Aleppo, Namens Germano Conti,bekannt; welcher ag Jahre lang auf dem Libanonaußer seiner Mutter Sprache der arabischen auch diesyrische und chaldäische Sprache studiret hat, auch lan-ge Ieit in Italien und Frankreich gereißt ist, undsehr fertig italiänisch spricht. Dieser kam vor z. Mo-naten hieher, als ein Abgeordneter von dem Patriar-chen in Antiochien wegen einiger Wären, die derselbebey der Pforte hat. Dieser gelehrte und würdigeMann gab mir gestern auf meine Frage „ob er eine„Sekte im Orient, Sabaer genannt, kennte" —folgende Antwort.
Samml.l-B.l.Heft. Q „An