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eines Menschen erblicke-— die göttliche Wahrheit drknn— ist treffend; das redliche Herz kann ihr nicht wi-derstehen; gute Entschlüße regen sich. Man fangtan, zu wollen, zu versuchen, und will die Sache angehen Ecken angreifen -—> — und kann nicht fort-kommen. Man will, aber man kann nicht. Sostürzt man sich in Unruh und Verzweiflung und —-giebt allemal den Feinden der Wahrheit und Tugenddas Evangelium aufs neue Preis. Etwas, das ichmir selber, wie wohl ich's in Einfalt und Ehrlichkeitthat -— mit schwerem Herzen vorzuwerfen habe.Man fordert zu Verleugnungen auf -— und man kannkeine Kraft geben zu diesen Verläugnungen. Manverspricht Kraft aus dem Worte. Man hofft Kraft,weil das Evangelium Kraft verspricht. Aber mankann nur Worte geben, sich selber nur an Worte an-stemmen, weil man nur Worte vor sich hat. Un-ser Wort würde Kraft geben -— wenn's bewährte Er-fahrung ausspräche. Weil'ö aber nur Hoffnung derkünftigen Erfahrung ist. die das Wort ausspricht—-Hofnung, die sich auch auf weiter nichts, als dasuns von Voraltern überlieferte, und von Jugend aufeingepfropfte Wort gründet —- so hatS keine Gottes-kraft, wie der Apostel und Propheten Wort — dieunsichtbare Dinge gesehen, unerhörte Dinge gehört,»«erfahrne Dinge aus dem Reiche Gottes und Christierfahren hatten.
Man vergleiche die Sprache des besten Predigers-- des strengsten Moralisten, eines Crügots, einesjaiv, eines Speners — mit der evangelischenA 3
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