Band 
Erster Band.
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Natürlich, nicht dem Zwecke der Bibel gemäß findet,für inkonsequent halten muß, oder für einen falschenMenschen und Wahrheitsfeind -— wohlverstanden,von vorgeblichen Bibelfreunden red ich. Doch, werauch kein Dibelfreund ist —- sieht er nicht eben das?findet er nicht eben das äußerst konsequent, und jedeandere Gesinnung inkonsequent —

Und woher sonst die unzähligen Deisten unsererZeit? woher — als daher — daß sie nirgends denGott der Bibel und den Christus des Evangeliumsund der Apostelgeschichte sehen und spüren? Warumarbeiten unsere deistisierende Theologen so mit allerMacht daran, alles Wunderbare, alle positive Of-fenbarung aus der Bibel wegzuphilosophiren? warumhalten sie dieß für das einzige Mittel von derVi-belreligion, was zu retten ist, noch zu retten? . . .Von dem offenbaren Zwang, von der abgeschmaktenGewaltthätigkeit, die sie sich erlauben <—> die wun-derbarsten posi'tifsten Begebenheiten i» bloß orientali-sche Phraseologie aufzulösen, will ich izt nicht viel sa-gen. Ich würde zu weit von meinem Zweck abkom-men, wenn ich nicht anS * * * schriebe, so wär' auchdas vielleicht zu meinem Zwecke nöthig. Aber so un-sinnig istS * * * nicht, wie einige — tolle Ausle-ger, die alle Wunderkrafte Christi und der Apostel zu blos-sen Geschicken und Talenten, wie noch allenthalben zufinden sind, herabwürdigen; die Gabe der Sprachenz. E. hätt' ein Ernesti; die Gabe der Gesundma-chung ein Tißok und Zimmermann, oder viel-leicht jeder, der ein Geschick hat, mit Kranken nmzu-

gehen-