big seyn ? Selber der allgemeine Unglaube an diese Bege-be» l,eilen beweist also offenbar, daß sie von ganz andererArt sind, als die gewöhnlichen, die leicht geglaubt werden.Oder, was ist dem Deisten anstößig'? Was ist dem Ungläu-bigen unglaublich ?—Etwa, daß Christus gekreuzigt wor-den.—Nein! das nicht! Sondern, daß er auferstandenseyn soll. Etwa , daß Jesus sich für einen göttlichen Ge-sandten angesehen wissen wollte ? Nein! Sondern, daß erwürklich ein unmittelbarer und ausserordentlicher Ge-sandter Gottesgewesen sey? Etwa, daß ergecffen undgetrunken? Nein! Sondern, daß er Wasser in Wemverwandelt, und mit fünf Brodten siebentausend Men-schen gesättigt habe >— Kurz — Es ist so offenbar,wie möglich, daß die Bibel nicht um deßwillen bezwei-felt wird, weil sie natürliche, gewöhnliche, erklärba-re, sondern weil sie ganz ungewöhnliche und »»erklär-bare, weil sie häufig solche Begebenheiten erzählet —die wir kurzum Wunder, oder wunderbar nennen.Von denen ist nun einmal die ganze Bibel voll. DasLäugnen heißt, sich-gegen allen Menschensinn empören,und am hellen Mittag behaupten: Es sey Mitternacht.
--Eben so iinwidersprechlich ists, daß die Schrift
in der Person Jesu beynahe alles wunderbare ihrerübrigen Geschichte zu vereinigen scheint; — daß Erdas Wunder aller Wunder ist — So wol in Absichtauf seine Lehren und Behauptungen, als auf seineThaten und seine Schicksale; daß sich nichts gedenkenläßt, wo mehr Kontraste, mehr unerwartetes, mehrfrappantes, mehrere Extreme von aller Art zusammen-kommen» In dem vereinigen sich, der Schrift nach,
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