Band 
Erster Band.
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»beschloß, auf daß er offenbare den Reichthum seiner Herr-lichkeit in der Gnade und Alles in Allem sey!!"

Und wie - wenn Israels Geschichte die Geschichte

des ganzen Menschengeschlechts im Aleinen , der Typus derFührungen Gottes mit allen Nationen wäre; wenn durchSünde und Laster, Truz und Verhärtung/ Elend und Ohn-macht einzelner Menschen und ganzer Nationen eben die hö-her» , jzt in tiefen Schatten stehenden Aiveke der Weisheitund Liebe erreicht werden sollten, wie durch Truz und Ver-härtung, Elend und Fall der stolzen Abrahamssöhne; wen»sich Gott — und was ruft die Geschichte seiner Offenba,

rungen lauter, als dieß- wenn sich Gott von einem

Widersacher, der in der Wahrheit nicht bestand, seine sicht-baren, in menschliche Sinne fallende Zweke-die Hülle,

den Rörper der unsichtbaren - zerstören ließe, um die

unsichtbaren, höher», die eigentlichen und Hauptzweke zu ent-wikeln, wie durch Zerstörung des Körpers der Geist ins rei-nere Leben aufwacht und das Samenkorn durchs Verwesen

der Hülse Frucht bringt-was wollen wir dann

sagen! Wenn eine listige Schlange die schöne LaimgestaltzumTvdesstaub vergiftet und aus einem Uuschuldsparadiese aufbei, verfluchten Aker verführt, damit ein unsterblicher Glanz-leib aus dem Staube hervorblühe und Schweiß und Mühedes Dornenakers zum ewigen Sabbath am Baum des Le-bens bereite- worüber willst du dann murren, oder kla-

sen?- daß dir die Schaale zerbrochen wurde und gege-

ben die perle!

XI. i- 5 . Gewiß ist auch jzt dieses Volk »och

nicht verstossen, gewiß ist auch jzt noch bey all seiner trau-rigen Verwaisung und furchtbaren Versunkenheit ein Ueberrestvorhanden. Woher sonst die hundert und vier und vierzigtausend Ausgezeichnete am Ende der Tage? Offenb. Jvh.

VH- i- 9. Unglüks genug und auch Schuld genug

von unsrer Seite, daß wir immer nur mit der verdorbensten

Hefe