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werdet Bedeutung damit verbinden, die sie vorhinnicht für euch hatten. Thut es bald, Bräder, dieihr dies lest, zu eurer Freude werdet ihr Licht finden,das ihr nicht kennet, noch als wahr vermuthet. Zuden ersten Buchstaben der Wahrheit, zu ihrem erstenreinen Strahl, wie sie vom ewigen Schöpfer ausgieng,werdet ihr immer näher kommen. Und auch diesegeschriebene Offenbahrung kam durch den Mittler zwi-schen -- Gott und uns, sonst unwissenden Bewoh-nern des Staubs. Auch diese Offenbahrung ist demnur göttlich, der für etwas göttliches noch Gefühlübrig hat. Dem Blinden ist sie dunkel, dem Feindeder Wahrheit ein schrekendes Gespenst, dem Frommenund Einfältigen unsicher und unverständlich gemachtdurch ihre Lehrer. Aber immer behält sie noch ihreHerrschaft auch über die erklärteste» Feinde der Wahr-heit, wenn auch nicht der Buchstabe von ihr, dochder Geist, der fortwirkt im Menschen, bis das Endekommt; der auch in denen, die nicht glauben, nochherrschend ist, ohne daß sie es wissen.
Allem Volke, an allen Enden der Erde, hatsich der Herr offenbahrt. Wir glauben gewöhnlich,daß sich der Herr nur allein durch geschriebnes Wortoffenbare. Aber bey dem Herrn gilt kein Ansehen derPerson, so wie Er spricht, daß Er nicht der Juden,sondern auch der Gott der Heiden sey >— so ist erauch izt nicht der Gott der Christen, sondern auch detHeiden; die Christen haben ihren Herrn verlassen, wiedie Juden zu ihrer Zeit; ihre Untreu ist noch größer.Und auch Milde und Gözendiener werden einst gegen
die