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Gabe es iezt unter den Christen eine Gesellschaft,wo man Christum so verehrte, im Leben und Wandelso ganz Seinen Geist und Seine Gesinnungen aus-Lrükte, als wenn man gleichsam in eine Gesellschaftapostolischer Christen dadurch versezt wäre, so würdejeder Fremdling sagen müßen, diese Leute machenChristo Ehre, sie haben Ihn ganz anders, als manIhn sonst wo findet.
v. 26.— 29. Ist eine Erklärung dessen, wasPaulus sonst nennt: das Gesez ist geistlich, derSinn und die Absicht desselben liegt nicht in denBuchstaben, so wenig als die Gerechtigkeit vor Gottin der Beschneidung.
U. s. w.
Ich will diese Proben hiemit schließen. Aufdie Art, glaube ich, muß man alle Bücher durchge-hen, um Materialien zu einer reinen und vollständi-gen Schriftlehre zu sammeln. Mancher wird viel-leicht nicht sehen, wie alles auf die Art zu diesemZwek genuzt werden könnte. Allein es ist auch nichtdie Meinung, als wenn alles, was ausgezogen undangemerkt wird, buchstäblich wieder angebracht wer-den müßte, sondern man muß nur die ganze Schriftvorher so durcharbeitet haben, um den ganzen Geistund die innere Wahrheit in ihrer ganzen Fülle zu tref-fen. Tausend kleinere oder größere Reflectionen die-nen nur dazu, um mehr oder weniger merkliche Ein-flüsse auf den ganzen Ton und die Schartirungen desharmonischen Systems zu haben. Man hat nochkein Lehrbuch, von dem man ganz eigentlich sagen
könnte,