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sagt euer Herz und Gewissen dazu? Th. Z. Wassagt die Geschichte unsrer Tage? die neueste Geschieh- ^
te unsrer Tage? Ungern und mit großer Betrübniß ^
meiner Seele rufe ich sie euch ins Gedächtniß zurük!
Gerne würde ich davon schweigen, wo nicht die Ehre ^ kunsrer allerheiligsten und beseligendsten Religion, wenn ^^,nicht mein Gewissen bey dieser Gelegenheit davön zu ^reden mir zur Pflicht machte! Noch nicht lange istes, M. F! daß man in unsrer Stadt ein blutiges Thier- ^Gefecht zum öffentlichen Schauspiel aufstellte. Häuf-fen Menschen strömten dahin; man hatte seine Freude ^daran, sein Vergnügen, zu sehen, wie sich die ar-men Thiere ihrer ursprünglichen Bestimmung zuwider, ^wider ihren Willen, gezwungen, mit Gewalt gezwun- ^ ^gen, von eitlen, bösen Menschen, unter einander an- ^fallen, zerbeißen, verwunden, todten mußten! tödten ^mußten um des einen Eigen»»;, des andern Wollust, ^Augen und Fleisches - Lust zu dienen! Aber hörtet ihr ^auch das ängstliche Seufzen dieser leidenden und miß- ^
-rauchten Creatur? Th. Z. hörtet ihr auch ihr klagst- ^
ches Geheul, ihr Jammergeschrey, wie es zu Gottihrem Schöpfer aufstieg um euertwillen! Um euertwil-len, die ihr Freude — v! der schändlichen höllischen ^
Freude! -— die ihr Freude an ihrer Marter hattet, ^
nicht genug es einmal gesehen zu haben, zum zwey-ten, zum drittenmal wiederkämet, und wieder Freu- I "de daran hattet! aber merktet ihr nicht an dem Jam- ^
wer dieser armen Geschöpfe, an ihren Anklingen, Bes ^wegungen, an ihren funkelnden gen Himmel gerichte-ten Augen, merktet ihr nicht, daß sie müde seyen ^
des