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las ich damals mit Begierde: ich seufzte und sprachbey mir selbst: wie schön liest sich das! Wann dieseschöne Sachen mich angiengen, so wäre es der Mühewerth, mich zu bekehren. Ich las sodann mit neuerBegierde in den Kapiteln fort, und fand besonders inden lezten Kapiteln, daß Gott nicht mit mir, sondernmit Jerusalem und mit dem Land Israel redete. DieMotiven kamen mir unauödenklich schön vor, es lagmir immer im Sinn; ich vergaß sie aber wieder unterder strengen Behandlung meiner Lehrer." Nach Ver»sluß einiger Zeit, da er schon unter einer andern Auf-sicht stund, wie es hernach der Fortgang der Ge-schichte geben wird, wurden diese Gedanken wiederlebhaft in seiner Seele, und er fragte einen seiner Lehrer,zu dem er besonders viel Zutrauen hatte, wie er wissenkönnte, daß diejenige Stellen der Schrift, die an gan-ze Lander, und nicht an jede einzelne Menschen ge-richtet seyen, auch ihn angehen? bekam aber keineandere Antwort als diese: was allen gesagt sey, dassey auch ihm gesagt. Diese Antwort schien ihm ganznicht hinreichend zu seyn, wie sie es denn auch wnrk-lich nicht war; und eben dieß vermehrte seine Begier-de, eine vollständige Antwort zu wissen, nur destomehr. Diesen Wunsch unterhielt er noch zwey Jahrelang, und wollte sich nicht eher beruhigen, bis er esso deutlich verstünde, als er ehemals das Lied: Schwingdich auf zu deinem Gott rc. verstanden, oder vielmehrdie darinn enthaltenen Wahrheiten mit der grdstenLebhaftigkeit gefühlt hatte. Das Studium der Lo-gik hatte ihn überdies izt belehrt, seine nngeprüste
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