ser ist, als seine ausdrüklichen Verheißungen — Die«se Liebe, die nicht nur vergängliche Ruhe und Wohl-fahrt der Mitbürger der Erde sucht <— der alleGlückseligkeit mitlebender Wesen, die »richt himmlischund ewig ist >— zu gering scheint -— diese — soll-ten aus jedem Gesichte, wie's immer durch Stolzund Geiz und Wollust und Weltsinn, und Thier-heit vergröbert, verschlieft, übernarbt ist diesegöttlichen Gesinnungen sollten noch durchscheinenkönnen, wenn sie nicht vorhanden, ein Gesicht be-leben können, »renn sie selber nicht lebendig sind?Oder sollten nicht durchscheinen sollten unbe-merkt und unbemerkbar bleiben? Das geringste Stre-ben menschlicher Dienstgefälligkeit soll seine eignenunverkennbaren Bewegungen in dem Angesichts ei-nes wohlwollenden Menschen haben? — und nichtdie religiöse Güte? und nicht die Gott und Gottessichtbare und unsichtbare Schöpfung umfassende Lie-be? Diese Gotteslicbe sollte sich nicht mit jedemSchlage des Herzens au die Gränzen der Mensch-heit , in alle Punkte des Angesichtes ergießen? nichtihre nnmiß-verstehbare Sprache sprechen in alle ge-öffnete Ohren derer, die aus der Wahrheit sind?
Andacht — Gottesanbetung <— Gottes! —Wie darf eine Hand von Erde dieß Wort ohne Zit-tern hinschreiben — wenn Einmal nur ächte, rei-ne Gottesempfindung und Erfahrung sich in demAllerheiligsten der Seele zu regen schien! — An-Samml. m. B. l. Heft. G dacht