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Wenn Genie sich so wenig, als der Dliz vomHimmel verbergen und »»bezeugt lassen kann, sokann sich auch lebende Religion und Anlage zu le.bender Religion nicht »«bezeugt lassen«— den»Re-ligion ist Genie fürs Unsichtbare «— Ahndung desUnsichtbaren im Sichtbaren.
O du, der in diesem stillen Augenblike dieseschöne Morgenröthe am Himmel verbreitet, die ent-weder einem herrlichen oder trüben Wintertage vor-geht — Vater der Natur! wie würkst du durchdie Natur so tief kräftig auf die innersten Tiefendes menschlichen Herzens — tmd was ist die herr-lichste Morgenröthe und der Lustausstromende Winter-tag — gegen einen Stral deines Lichtes, in demAngesichte des Menschen, der sich deiner mehr freut,als seiner selbst. L> daß so ein Stral heute mir wür-de .. . wie viel Hunderte deiner in der Welt zer-streuten Kinder würden sich dieses Strals mehrfreuen, als sich mein ermuntertes, gerade izt neuenEinflüssen deiner Belebung sich öffnendes Herz, iztam holdesten Goldstral des Morgens freut! -—>
O dn, der gerade diesen Augenblik MillionenAugen, die dich nicht in deinen Werken, dich nicht
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„möchte ich einem Lamme, einer Laube, meine/Menschheit vertauschen. Sollte ich diese Men-schen gelinde -rasen; so würd' ich sie in dem„Augenblike, da sich ihre Gesinnung in ih-„rem Gesichte merklich äußert, mahlen, und„ihr Vildniß dahin hängen lassen, wo man//sonst dem Publiko zur warnenden Nachricht Bild.