nichts hinzuzusezen, als daß die Bemühungen CarlsdeS Großen, in der Mitte deS yten Jahrhunderts,«nd seine Begünstigung der Wissenschaften noch ei.niges Licht erhielt, oder der einreiffenden Barbareyin allen Ständen noch auf kurze Zeit einige schwa.chc Riegel vorschob; auch viele Teutsche und meh,rcre Nordische Völker, wovon ich die Sachsen,Schweren, Hunnen und Russen nenne, zur An»«ahme der Christlichen Religion, nicht ganz ohnegewaltsame Mittel, gebracht wurden.
Machen Sie sich aber immer gefaßt, die Kirche, s»entstellt wir sie hier gefunden haben, doch noch tiefersinken zu sehen. Ich rechne hieher nicht einmaldie Leiden, welche durch die Saracenen in Asien,Afrika und Spanien über die Christen kamen, unddie ihr unchrisilicheS Betragen oft selbst veranlaßte.Die außerordentlich große Verehrung der Reliquienund Heiligen, die Wallfahrte». die sonderbare Be-reitung des Brods zum Abendmahl *) und tausendähnliche Dinge, die uns nun vorkommen—> welchhohen Grad von Aberglauben uud Unkunde der Leh-re unsers Heilandes verräth nicht dieß alles?
Die Saracenen verfolgten die Christen im Orientimmer heftiger. Theils sie zu retten, theils undvorzüglich das heilige Land, nebst seinen Heiligthn-rucni nicht in den Händen der Uncbristen zu lassen,ward beschlossen, einen Aug dahin vorzunehmen.
Das
*) Man las die Körner besonders aus, reinigte dieMühlen, und gebrauchte heilige Personen beymTake» desselben.