Band 
Erster Theil.
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einer Stelle im Horaz. izz

Hie Liebe. Geuß auch noch einen für den

Rönig Antigonus hrnern. Hola ! noch einen für denjungen Demetrius (*). Nbnmehro geuß den zehntenzu Ehren der liebenswürdigen Venus ein. Das sindnun zehn Lettin in eine einzige Schale gegossen, um aufeinmal ausgetrunken zu werden.

Wenn man zu Martials Zeiten bey den Römern dieGesundheit eines Freundes, oder einer Freundinn trinkenwollte, so fordert^ man so viele Lymbos als Buchstabendie Person im Namen hatte, welcher zu Ehren man trin-ken wollte. Dieß ist der Sinn folgendes Sinngedichts ausdem Marrial:

Isx L^rnkus, siebtem /lMnck bibgtur,H^iinguc guattuor, tribus etc.

Dieß ist auch der Sinn folgender zwo Zeilen aus ebendem Marrial:

Huincunces, ot iex L^gtbos, beüemgue bibamus.

Aus allem was bisher angemerkt worden, erhellet also,daß, wenn Horaz gesagt hat:

Hm ^lula« runat unsres

stkonitus getctVstes. I'res probibst iüyra

kixacum mekuenb tsnZers Orstig;er so viel sagen wollen: ein guter Trinker, der ein Freundder Musen ist, muß zu Ehren dieser neun Göttinnen, aufeinmal neun Lvmkos trinken; die Huldgöttinnen abererlauben nicht, daß man mehr als drey Lyatbos auf ein-mal trinke.

Nun ist es ein großer Unterschied, ob man neunHvstllos oder ob man neunmal trinkt. Neun LMllostrinken, das heißt nur eine Schale trinken ; neunmalaber trinken, das hieße neun Schalentrinken.

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K 5

s*) Der Sohn des Königes Antigonus.

xvm. Herrn