Band 
Erster Theil.
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über die lacedamonischen Münzen. 26»

rus waltende Freundschaft gelobet, davon er selbst in seinemLeben ein Zeugniß giebt. Jedoch ist das Zeugniß der Mün-zen und Aufschriften nicht ungültiger, als dasselbe.

DieLaccdämonier hatten unter ihren Göttern ein garzu großes Beyspiel der brüderlichen Liebe, als daß sie eineso schöne Gelegenheit hatten vorbey lassen sollen, dieselbe mitihren Regenten zu vergleichen: und Castors Beygesellunggab hier eine ganz ungezwungene Vergleichung ab. Ja sogar die Namen dieser Völker, schienen durch die mit den Fi-guren durchstochenen Buchstaben, allhier nichts anders alsEintracht und Uebereinstimmung anzudeuten«

Man setzet auch noch unter Marci Aurelii Zeiteneine Münze von Lacedämon und Sagalassus, auf wel-cher die Schußgeister dieser zwo Städte mit ihren Name»

vorgestellet werden:der eine, unter dem Bilde des Kaisers, der andre unter derGestalt einer Frauen, die diesen Prinzen krönet, und einHorn des Ueberflusses halt. Lacedamon, welcher dieSparta, des Eurocas Tochter geheirathet hatte, gabdiesem Lande seinen Namen, welches ehedem Lelegia gehei-ßen , und den Namen seiner Gemahlinn legte er der Haupt-stadt bey: und eben daher kömmt es, daß man die NamenSparta und Lacedamon immer vermenget hat. Saga-lassus aber war eine Stadt in pisidien, deren Bürger fürdie tapfersten Leute dieser kriegerischen Provinz gehakten wur-den; welches sich auch ziemlich gut für Völker schickte, diemit den Lacedamoniern im Bündnisse stunden, ja allemAnsehen nach von ihnen herstammeten: wie ;. E. die Gel-gaer, eine andere Stadt in pisidim, welche Gtrabo im12 Buche, für eine lacedämonische Pflanzstädte erkennet;und von welcher man unter dcmDecius ebenfalls eine solcheBeygesellung anführet. Jedoch wir wollen wieder auf un-sere Münzen kommen.

Die vierte stellet den jungen Commodus vor. DieKeule auf der Gegenseite, zwischen zwoen Müßen mit Ster-

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