Band 
Erster Theil.
JPEG-Download
 

der Vidueassier. zzr

verschiedene Gebäude, deren Grund noch ganz war. Unterdiesen Gebäuden ist das merkwürdigste ein vollständigesGymnasium, mit Badern, deren Einrichtung, Größeund alles Zubehör, mit des Virruvrus Regeln über-einstimmen.

Diese unleugbaren Zeugnisse nun einer alten und gro-ßen Stadt, wurden durch diejenigen Aufschriften bestätiget,welche man unter diesen Ruinen heraussuchte, und auchdurch diejenigen, die man bereits in den umliegenden Ge-genden entdecket hatte. Sie sind fast alle von einer Arteines rochadrigten Marmors , davon der Steinbruch an-noch zu Vieux befindlich ist.

In diesen Aufschriften, und insonderheit in derjeni-gen, die, nach der dasigen Landessage, zu Franciscusdes I. Zeiten, von Vieux nach Thorigny, auf Joa-chims von Marignon Veranstaltung gebracht worden,wird von der Stadt der Vtducastfter, LIVH^.8 VII)V-Olftum geredet, die man auch im prolomäus genenntfindet, und deren plinius Erwähnung thut, wenn er dieVölker der andern lionischen Provinzen nennet, karrbilu,Irecastes, AncieAmi, Viciucatles, Vaclicastes oder viel-mehr Vsclioc^fiez, nach andern Handschriften.

Da man aber nicht wußte, was aus dieser Stadt derVidueassier geworden ist, so haben die meisten Auslegergeglaubt, daß des plinius Viäuc3lle8 eben dieselben Va-ckiocalles oder ksäiocslles wären, die dieser Schriftstellergleich darauf nennet, und welches die nicht weit davon lie-genden Einwohner zu Bayeux sind.

Der Herr Foucaulc und Herr Galland, welcherdamals bey ihm war, schickten der Akademie im 1724 und170; Jahre, eine Nachricht von dieser Entdeckung. Siefügten derselben ihre Betrachtungen über die Stadt derViducafsier, die Abschriften der vornehmsten Aufschriftenund die Beschreibung einer großen Menge an demselbenOrt« gefundener Münzen hinzu.

Die