Band 
Erster Theil.
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ZZ4 I-VI. Von der Stadt der Viducassier.

Er gab den großen und dicken Feigen den Vorzug. Erhatte lauter große Sklaven; und selbst seine Geliebte warriesenmäßig lang.

Man hat zu Vreux noch eine große Menge alterMünzen gefunden; sie sind auö dem blühenden und verfal-lenden Reiche, von den ersten Lasarn an, bis auf desgroßen Konstantins Kinder; daher es natürlich ist zuschließen, daß diese Stadt der Vrducastler erst im vier-ten Jahrhunderte gänzlich zerstöret und aufgegeben worden,und zwar in irgend einer Unruhe, deren umständliche Be-schreibung die Geschichtschreiber gar zu sehr vernachiaßi-get haben.

Die seltenste von denen zu Vieur gefundenen Mün-zen , welche der Akademie mitgetheilet worden, ist einegriechische Münze vom Diadumcnianus. Dieser jungePrinz wird auf selbiger im Brustbilde mit folgender Schriftvorgestellet: kvl. Auf

der Gegenseite steht der Philosoph Heraklit mit der Um-schrift r-lkAKEIDL LHl-ciQN.

Die Münzen vom Diadumenian sind zwar alle sehrselten. Die griechischen Münzen von diesem Prinzen abersind noch seltener als die lateinischen, und die Gegenseitevon der gegenwärtigen, ist die einzige in ihrer Art.

Nun möchte man noch wissen, ob dieses Volk durchden Ocean, an dessen Ufern diese Stadt so nahe lag, oderdurch den unermeßlichen Raum der Ländereyen, mit denGriechen im Handel und Wandel gestanden. Bieleicht istauch die bloße Liebhaberey hinlänglich gewesen, diese asiati-schen Münzen an einen der äußersten Theile von Europa zubringen; zumal in derjenigen Zeit, da diese zween Welt-theile fast gänzlich einerley Regiments unter-worfen waren.