ZZ8 I-VH. Von der alten Stadt
Zwo Ruthen höher hinauf, nach Norden zu, unter ei-MM ungehauenen Steine von drey Schuen, liegt ein gehaue-ner Stein von fünf Schuen und sechs Zoll auf vier und einenhalben breit, und sechszehn Zoll dick. Man hat zu dessenSeiten graben laßen, um zu sehen was darunter läge, undda hat man gefunden, daß er in einem sonderbar beschaffenenMauerwerke, eingefasset wäre. Dieß besteht aus kleinenSteinen und Stücken von platten Ziegeln, die auf eine sehrebene Fläche von Kitte geworfen, und mit einem andern De-ckel von Kitte bedeckt ist, der obenauf ebenfalls glatt ist. Der-gleichen Betten nun liegen viele eins ober dem andern. Nach-dem man aber alles rund herum fortgeschafft, so hat mannichts mehrers, als andere kleinere gehauene Steine, undunter denselben, Mauerwerk von Kalk und Sand, gefunden.
Zwo Ruthen höher hinauf, hak man in einer Art vonKammer zu zwölf Schuen ins Gevierte, in Kitte einge-faßt, einen Camin von fünf Fuß breit gefunden, welcher denRauch, durch zween Gange von Ziegeln aus einem Stücke,die auf beyden Seiten verkittet gewesen, auögeblasen. DieseRauchfänge sind achtzehn Zolle hoch und sechs ins Gevierte.An den zwey entgegen gesetzten Enden, sind sie mit viereckig-ten Löchern durchbrochen, die fünf Zolle lang und anderthalbZolle breit sind.
Fünf Ruthen von diesem Orte war ein kleiner Gangvier Schu breit, mit vierzolligten viereckigten Steinen ge-pflastert, deren Staub feiner und grünlichter an Farbe fallt,als der Landsteine ihrer, dieser war auch mit einem gekitte-ten Rande eingefaßt.
Im Westen derselben Kammer war eine Art einer ge-wölbten Rinne, zween Schu breit und drirtehalb Schu hoch,mit kleinen Pfeilern von Ziegeln neun Zoll ins Gevierte, inder Mitten. Ein wenig drunter liegt ein großer gehauenerStein, fünf und einen halben Schu breit und zwanzig Zolldick. Zur Seiten ist eine halbcirklichte Mauer, die auf er-wähnten Stein zustößt, und eine andere Mauer, sieben Fußdick, geht zween Ruthen hinter ihr gueer durch.
Eine