Band 
Erster Theil.
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576 Der Akademie Sinnbilder,

also zwo Gattungen dieses königlichen Mantelfukters ; dasgroßgewürfelte welches bey den alten Königen von Frankreichgewöhnlich war; und das kleinwürflichte welches der heiligeLudwig getragen. Weil er nun, indem er dieses klein-würsiichte Futter trug, sich von den Königen seinen Vor-fahren unterschied, so darf es niemanden fremde vorkommen,daß man ihm einen Beynamen gegeben, der an ihm denGebrauch einer ihm besonders eigenen Tracht bemerkte, unddie er so gar auch an den Prinzen und vornehmsten Bedien-ten seines Hofes so gern sah, daß, als er das Jahr nach sei-ner Vermahlung in Compiegne war und daselbst seinenBruder Robert zum Ritter geschlagen hatte, er, wie Wil-helm Guyart sagt, den Großen die ihm gefolget waren,penne« vuireti ausgetheilet, das heißt, Pelze von oberwähn-ker Art; und vieleicht könnte man den Zeitpunct des'Zuna-mens, davon wir hier handeln, auf eben diesen Freudentagund auf die Auötheilung der 8a^es vaires , die an demselbengeschehen, festsetzen.

mi.

Sinnbilder, Aufschriften,

und Münzen,

so vön der Akademie verfertiget worden.

an hat zu Anfange dieser Geschichte gesehen, daß,als die Akademie, vor ihrer Erneuerung, imreisten Jahre, nur noch aus sieben oder acht Per-sonen bestanden, auch die Arbeit, so zu reden, gemeinschaft-lich gewesen, und daß ein großer Theil dieser Arbeit darin-nen bestanden, daß man jährlich die erforderten Sinnbilderzu den Münzgeprägen des königlichen Schatzes, zu den zu-fälligen Stücken, zu den gewöhnlichen und außerordentlichenKriegsgeldern, zu den Gebäuden, zu den Meersachen und