Aufschriften und Münzen. 379
Im 1705 Jahre, machte man Sinnbilder für die mehre-ren Abtheilungen der Truppen des Königes von Spanien, undeinige andere für französische Regimenter; auch eine Aufschriftnach Canada, und einige Grabschriften, die man für gewisseansehnliche Standespersonen gefodert hatte.
Im 1707 Jahre, wandte sich der Churfürst von Cölnan die Akademie, um einen Schaupfennig zu der Feyer seinerEinweihung und feiner ersten Messe.
Die Stadt Lyon begehrte zwo Aufschriften. Eine,auf den Durchzug derer Prinzen, die ihren Bruder den Kö-nig von Spanien bis auf die Gränzen seiner Staaten beglei-tet hatten. Die andere, auf die Geburt des Herzogs vonBreragne; aufweiche Begebenheit auch viel andere Städtewelche verlangt hatten.
Im 1708 Jahre, begehrte die Stadt Toulon von derAkademie eine Aufschrift, die Beständigkeit und den Eiferihres Bischofs des Herrn Armand Bonin de Chalucetzu ehren, welcher in einem sehr hohen und zu den Beschwer-lichkeiten einer Belagerung sehr unbequemen Alter, dennochdie Stadt nicht verlassen wollen, als die Feinde vor Toulonkamen, und durch sein Beyspiel die vornehmsten Einwohnerdaselbst erhielt, sie allezeit durch fromme und lebhafte Redenaufmunterte, und hernach zu diesem geistlichen Beystandenoch ansehnliche Austheilungen an Geld und Korn hinzu-that, um die in der Stadt zerstörten Häuser wieder zu rechtzu bringen, und einen Theil des herumliegenden Erdreichs zubesäen, welches sonst unfruchtbar hätte liegen müssen.
In eben dem Jahre, federte mau verschiedene Grab-schriften von der Akademie; die hauptsächlichste davon warauf die Gräfinn von ponrcharrrain.
Im 1709 Jahre, wandte sich der Prinz von Conti andie Akademie, wegen der Sinnbilder, Aufschriften und Schau-pfennige, womit er seines Herrn Vaters des Prinzen vonConti Begräbnis; gezicret wissen wollte.
Herr