w Fourmonts Abhandlung,
zu seinen Diensten sammlete. Der See der Hollen bestundaus einem Flusse, der See Ouerron aus den Wasserndes Nils. Der erste gieng neunmal um die Hölle her-um; nouies 8t^x intei-lui'g. Niemals ist ein Land so durch-wässert gewesen als Aegypten; kein Fluß hat mehr Armegehabt, als der Nil. Herr Fourmont findet im Ge-brauche der orientalischen Sprachen, noch verschiedene an-dere Verhältnisse zwischen diesem Flusse, und denen, diedie Griechen in die Hölle gesehet hakten: allein waö er vomLabyrinthe sagt, den man noch zum Theile an dem SeeMöris findet, das ist noch seltener. Dieses Schloß hat,nach allen Alten, die davon gehandelt haben, insonderheitnach dem Herodor, der es selbst gesehen, aus zweenen Thei-len bestanden, deren einer unter der Erde gewesen. Daherhak Virgil (*) den Begriffvon dem Gefängnisse des Tarta-rus, davon ein Theil so tief in die Erde hinein gieng, alsder Himmel davon entfernet ist. Die geheiligten Crocodikewelche von den Aegypkiern in diesen unterirdischen Zimmerngefüttert wurden, bedeuten die abscheulichen Ungeheuer, dieman in des Pluto Reich sehet.
Kurz, man kann sagen, daß, bis auf einige wenigeUmstände, die von den griechischen und lateinischen Dich-tern erfunden worden, man bloß in Aegypten alle dieseStücke findet, aus welchen die heidnische Hölle besteht.Homer saget, der Eingang zur Hölle sey an den Userndes Oceans gewesen, und den Nil nennet eben dieser Dich-ter n'xs«rör. (k) In Aegypten sieht man die Pforten derSonnen, und sie find nichts anders^ als die Stadt Helio-polis. Die Wohnung der Todten wird durch die großeMenge Pyramiden und Gräber bezeichnet, allwo man dieMumien so viele Jahrhunderte hindurch aufbewahret.Tbaron, sein Nachen, die Münze, die man für die Ueber-fahrt gab, alles dieses ist aus der ägyptischen Geschichte.Es ist sogar sehr wahrscheinlich, daß der Name Acheronaus dem Hebräischen herkomme, oder aus dem ägyptischen' Achou-
(*) äcn. I.. 6. M 0-l.