Band 
Zweyter Theil.
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Unterschied der zween Miros. 6z

durch die Menge seiner Schiffe furchtbar. Diodor ausGicilien, Apollodor, Thucydides und viele andereSchriftsteller, redep sehr oft von den Siegen, die seineFlotte davon getragen, indem sie ansehnlicher war, al<iMnd eine vor seiner Zeit. Er würde auch für einender größten Prinzen seiner Zeit seyn gehalten worden,wenn er nicht die unglückliche Begebenheit gehabt hätte,die den Frieden seiner Staaten störete, und seinem Ruh-me ein Ende machte. Seine heftige Begierde, den -Tod seines Sohnes Androgäus zu rächen, der in Ak-tie» durch die Rotte der pallanriden war getödket wor-den, verleitete ihn, den Arhenicnsern, deren Land erdurchstreifte und verheerete, den Krieg anzukündigen.Der Tribut, den er in diesen Gegenden einforderte, zogden Theftus nach der Insel Rrera, allwo er nach derHinrichtung des Minoramus, die schöne Ariadneentführete. Und da die Ausschweifungen seiner Gemah-linn Pasiphae, der die Verschlagenheit des Dädakuszu statten gekommen war, ausbrachen: so machten dieAthenienser sich ein Vergnügen daraus, sie öffentlichauf ihren Schaubühnen vorzustellen, um echen Prinzenverhaßt zu machen, der so übel mit ihnen verfahren war.Da ihn nun alle Welt hastete und verfolgte, da seinhäusliches Unglück ihn quälte: so wollte Minos deneidbrüchigen Dädalus seine Rache empfinden lassen,dem er einen günstigen Aufenthalt verstattet hatte. Al-lein dieser geschickte Künstler entfloh aus dem Gefäng-nisse, gieng nach Sicilien, und ward vom Aokalusaufgenommen. Die Segel, die er an sein Schiff ge-macht hatte, schützten ihn vor des AAnos Nachjagen,dessen Fahrzeuge nur durch Ruder giengen. Da nunder unglückliche Minos an den sicilianischen Ufern an-landete, und vom Rokalus seinen Feind abforderte: sobath dieser Prinz, der die Rechte der Gastfreyheit nichtverletzen wollte, den NAnos nach Aamika zu kommen,um allda eine Sache in der Güte benzulegen, die ihm

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