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XXXIV.
Des Hm. Abts Fontmü Abhand-
lung von der Kleidung der Helden, und
gewisser Gottheiten der Aegyptier?
1716.
^L^er Herr Abt Fontenü, las im 1716 Jahre der Aka-demie eine Abhandlung vor, darinnen er festsetzte,daß die ersten Menschen, welche nach der Sündfluth dieWelt bevölkert (^), und noch nicht die Kunst erfundengehabt, die Wolle oder Haare von den Fellen der Thiereabzusondern, keine andere Kleider getragen, als diese Felleselbst, die sie auf eine sehr ungeschickte und unbequemeWeise getragen.
In einer andern Abhandlung (>) zeigt er, daß dieseArt sich zu kleiden, die den Helden und Eroberern gemeinwar, welche man nach diesem in die Reihe der Götter ver-setzte, durch die heidnische Religion geheiliget worden, unddaß man diese tapfern Männer, in den Tempeln und aufden Münzen, in eben dieser Kleidung vorgestellet.
Diodor von Sicilien versichert im i Buche, daßdie ersten Könige von Aegypten gewohnt gewesen, sich mitLöwensellen, Stier-und Drachenhäuten zu bedecken, unddaß die Köpfe dieser Thiere ihnen stakt der Helme gedienthätten. Sie zogen auch nicht ohne Ursache, sagt HerrLonrenü, das Fell eines Thiers, einem andern vor; siebemühten sich recht, dasjenige zu tragen, was sich zu ihrerGemüthsart am besten zu schicken schien. Daher bewaff-neten
(?) Herodot. Diodor von Sicilien. s7) Im 1715 Jahre.