Band 
Zweyter Theil.
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270 XL». Mahudel von den

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XUIl.

Herrn Mahudels Anmerkungen,

über den Gebrauch einiger alten römischen

Münzformen, die man zu Lyon entdecket hat.

1716.

welche wissen, daß die abhängige Seitedes Berges Fourvieres, die nach der Gaonezugeht, ehemals der schönste Theil der Stadt Lyongewesen, werden sich nicht wundern, daß man daselbst täg-lich neue Entdeckungen macht. Die Entdeckung einigerMünzformen, so sich allda vor einiger Zeit zugetragen,verdienet insonderheit die Aufmerksamkeit der Liebhaber desAlterthums, in dem sie zur Kenntniß des alten Münzwesensdienen kann. Herr LUahudel, der sich zur Zeit dieserEntdeckung zu Lyon befunden, und noch einige davon selbstbesitzt, stellte einige Betrachtungen über diese Sache an,die er im 1716 Jahre, der Akademie mittheilte.

Die Materie dieser Formen ist eingebrannter weißlich-ter Ton. Ihre Figur ist platt, und endet sich durch einenrunden Umkreis der einen Zoll im Durchmesser hat. IhreDicke ist an dem Rande, zwo Linien, und nimmt in die-sem Raume an einer, oder zwo Seiten der Form ab, wel-che durch den Eindruck des Stücks Geld ausgeholet worden,dessen Bild darein gedruckt geblieben ist. Man sagt mitFleiß, an einer oder beyden Seiten der Forme, indem diemehresten auf der einen Seite den Eindruck eines Kopfes,und auf der andern den Eindruck einer Gegenseite haben;einige aber auch nur auf einer Seite eingedruckt sind.

Ein