eines alten Opferinstruments. 28 r
Haut eines bey Gelegenheit dieses Bündnisses der Römermit den Oabiern, erwürgeken Ochsen bedeckt. Der Schä-fer Daphnis, giebt in des Longus Schäfergedichten, seineErkenntlichkeit gegen den Gott pan, dessen Schutz er er-fahren, dadurch zu erkennen, daß er an die nächste Fichte,ein Ziegenfell und ein Bocksfell hängt, die er ihm eben ge-opfert hatte. Dionys. von Halikarnaß im 4 Buche.
Drittens mußten die Priester dieses Gottes in wäh-renden Lupercalien, (einFest, was ihm zu Ehren gefeyertward) mit dem Felle geopferter Lämmer umgürtet seyn,umdie Macht zu haben , wenn sie durch die Straßen liefen,die Vorübergehenden zu beschimpfen;) als worinnen einTheil der Feyerlichkeiten dieser Tage bestand. Valer. Ma-xim. im 2 B. 2 und 9 Lap.
Es schliefen auch auf geheiligten Lämmer-Schaf-undWidderfellen in den Tempeln, diejenigen Priester, die einWerk davon machten, im Schlafen die Götter um Rathzu fragen, und bey dem Aufstehen ihre Träume zu erzählen,denen sie denn Auslegungen gaben, die sie als Göttersprüchemittheilten. Virgrl beschreibt diese Art, die Götter zu be-fragen , so wie sie in Griechenland und Italien üblich war,auf folgende Weise:
Hinc Itslse Zerrtes omnisgue OLnotris tellus,
In clubiis restiynks petunt: buc llona fgeerclosLuin lullt, et cLelsrum ovrum sul, rioeie glent!pellibus incubuit llratis, tomnosgne petivrt.klults inoäis llmulLcrs vräet volitsntls iniiis:
Lt vsriÄS Luciit voces, krurturgne OeorumLonloguio, stgue imis ^cireronts säs^tur Avcrnis.
7. v.//.
In diesen -Faxn verfügtenSich die Genotrier und Iraker: sie kriegtenIn mißlicher Gefahr daselbst verlangten Rath.
Denn, wenn der Priester hier des Nachts geopfert hat,S 5 So