Band 
Zweyter Theil.
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283 xi.v. Baudelot, über zwo

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XI-V.

Hm. Baudelots Gedanken,

über zwo alte Aufschriften, die man indem

Walde zu Belesme gefunden.

1717.

welche besondere Beschreibungen vonStädten und Provinzen machen, vernachläßigenvielmals dieAlterthümer: es sey nun daß sie eben nichtssonderbares darinn merken, oder daß ihre Gelehrsamkeitsich nicht bis auf diese Art von Denkmälern erstreckt; genug,sie übergehen gewisse Dinge mit Stillschweigen, die gleich-wohl die Aufmerksamkeit der Gelehrten verdienen.

Herr de Brp de la Clergerie, gedenkt in seiner Ge-schichte von perche (-i), gar nicht an zwo alte Aufschrif-ten, die man in dem Walde zu Belestne gefunden , wel-cher eine von den vier Forstungen dieser Landschaft ist.Gleichwohl haben sie dem Herrn Baudelot im 1717 Jahre,Gelegenheit zu einigen Betrachtungen gegeben, die allhiereinen Plah verdienen.

Die erste von diesen Aufschriften enthält nur das ein-zigeWort: H?lMOVI 8 Ib/lvl; und wenn derjenige, der es «abgeschrieben, sich nicht betrogen hat, so sieht man leicht,daß diese Aufschrift zu irgend einem benachbarten Tempel,oder Capelle gehöret hat, die der Venus zu Ehren einge-weihet worden, welche von den Griechen von

dem Worte, chuma, genennet ward: weil manglaubte, diese Göttinn sey aus dem Meerschäume gestiegen,

als

(//) Eine Landschaft in Beausse.