294 x^vi. Mahudel, von einem
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Das ganze Gebäude endlich wird mit dem attischen Karniesgeschloffen, welches den dritten Aufsah macht.
Nach dieser Beschreibung zeigt Herr Mahudel, daßder Baumeister bey der Untersuchung eines Werks, welchesso voller Fehler ist, unmöglich gewinnen kann. Die Thü-ren davon sind allerdings zerdrückt, die Architraben zubreit, die Kragsteine zu klein, und die Seulen ohne allesVerhältniß. Nichts verbindet einen daher zu schließen,daß es ein Werk jenes Jahrhunderts sey, in welchem dieKünste den höchsten Grad der Vollkommenheit erreichethatten. Er glaubt daher, daß er die ihm vorgelegten Fra-gen, lediglich aus der Aufschrift beantworten müsse.
Diese Fragen laufen auf vier hinaus, nämlich: wel-chem Kaiser man die Zueignung dieses DenkmaalS zuschrei-ben müsse, um den Zeitpunct von dessen Errichtung festzu-setzen ? Zu welcher Art von Gebäuden man es zählen solle ?Was derjenige der es aufführen lassen für ein Amt besessen?Und wo der Zusammenfluß gewesen, dessen Altar in derAufschrift angegeben wird.
Der einzige Beweks welcher bisher veranlasset hat zuglauben, dieses Denkmaal wäre dem Augustus gewidmetgewesen, scheint dem Herrn Mahudel sehr nichtig zu seyn,weil er sich ltur auf die Worte VI VO H.V6V81'0 gründet:die, wie man vorausseht, ehedem indem erloschenen Raume,der zu Anfange der ersten Zeile der Aufschrift befindlich ist,und mit einem O schließt, welches man noch jehund sieht,vor LL8^KI gelesen worden. Um die Würde des lM-kOH OlVI sVUll aus den August zu lenken , urtheilteman, daß da dieser Kaiser, ein Enkel der Julia, desJulius Cäsars Schwester, gewesen, man wohl diesen
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