Band 
Zweyter Theil.
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zzs I.M. Baudelot von einein

Herr Baudelot also, der von der großen Aehnlich-keit ganz eingenommen ist, die dieses marmorne Bild mitdem Smaragde der Dauphins hak, glaubt, beyde Denk-mäler gehen eine und dieselbe Person an. Eine Aufschriftdie sowohl als das Marmorbild, den Namen und Standdieser jungen Tänzerinn erzählet, ja auch ihr Alter und ihreGeschicklichkeit kund macht, hat diese seine Meynung be-stätiget. Er glaubt gar, er habe in der Anthologie, einSinngedicht gefunden , welches diese junge Person in denersten Jahren beschreibt, da sie nach Italien gekommen;und er weis nicht, ob er nicht auch den Namen ihres Va-ters in einer Aufschrift gelesen, welche Grurer anführet,und das Epitaphium ist, so ein gewisser Hermagoras,dem Hermagoras und der Eucharis seinen sehr gelieb-ten Rindern, sehen lassen. Alles schickt sich sehr wohl,insonderheit der griechische Namen Eucharis, welcherdarinnen eben wie auf dem Fußgestelle des marmornenBrustbildes steht, welches in des berühmten FulviusUrsinus Cabinetke gewesen.

Herr Baudelot muthmaßet, Eucharis sey nichtder eigene Name der jungen Tänzerinn gewesen; er glaubtso gar mit gutem Rechte glauben zu können, daß sie andersgeheißen, und daß eben sie es sey, welche Anriparer vonSidon unter dem Namen Anciodemis bezeichnet, wel-ches vieleicht ihr voriger Name gewesen. Der NameEucharis der sehr angenehm, fthr schön heißt, warnur der Theatername, welcher ihr seitdem beygelegt wor-den seyn mag, da sie die Proben der Geschmeidigkeit undBehendigkeit ihres Körpers, der Geschicklichkeit und Fer-tigkeit im Tanzen, abgelegt haben mag.

UebrigenS erlaubet ihm die Achnlichkeit in den Ge-sichtern dieser beyden Denkmäler keinen Zweifel, daß diePerson einerley sey, und er füget diesem noch bey,daß die Sinn-bilder des Sperbers, Delphins und der Wolken, die auf