i9o xxv. Fraguiers, Untersuchung einer
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XXV.
Des Herrn Ms Fraguier, Unter-
suchultg eitler Stelle im Pindar, welche
im Plato angeführet wird.
1720.
an fällt sehr leicht IN Irrthümer, weil man nichtdie ganzen Werke gewisser Schriftsteller hat, vondenen einige alte Scribenten die Ueberbkeibsel an-führen. Dieß hat auch der Herr Abt Fraguier, bey Gele-genheit einer gewissen Stelle aus dem pindar bemerkt, dieim plaro angeführet wird.
Wenn dieser Weltweise, im m Buche von Gesetzen(6yo. G.) von den Quellen der Gewalt handelt, die eini-gen das Recht ertheilet zu befehlen , andern aber den Ge-horsam auferlegt, so nennet er deren sieben der vornehm-sten: die väterliche Gewalt, die Verdienste, das Alter,das Recht über die Sklaven, die Starke, den Willen derNiedern und das Loos. Als nun hierauf einer von denUnterredenden sagt, die Stärke, welche dem Mächtigerndie Herrschaft über den Schwächer» giebt, machte die un-überwindlichste Art der Gewalt aus; so seht plaro hinzu:und zwar diejenige, die unter allen Thieren die ge-meinste , und der Nacur am gcmäßesten ist; wiePindar der Thebaner an irgend einem Orte gesagethat. Hierauf wendet er sich an den pindar selbst, alsober da gegenwärtig wäre, und sagt: Indessen, du gro-ßer Dichter, wenn ich gleich nicht ganz und garleugne, daß diejenige Art der Gewalt, die aus derStärke entspringt, wider die Natur sey (plaro will
sagen,