Band 
Dritter Theil.
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Stelle im Pindar. 19z

Denn, so wie dieser Weltweise nicht gänzlich leugnen will,daß diese Quelle des Rechts gewissermaßen in der Naturüberhaupt gegründet sey, und sich begnüget, nur ein anderGut anzunehmen, was der menschlichen Natur gemäßer ist,insoweit wir uns von den Bestien durch die Vortrefflichkeitder Vernunft unterscheiden; so erkläret sich auch pindar,welcher an einer Seite diesen gefährlichen Grundsatz vor»trägt, anderwärts auf eine Art, die mit des plaro seiner,viel mehr Aehnlichkeit hat. Es geschieht in der Vili py,thischen Ode.

Der theureste und wünschenswürdigste Nu-tzen und Gewinn, sagt er, ist derjenige, der von bey-den Theilen mir gutem willen und mir Einwilligungdes Besitzers geschieht. (dieß ist gerade das Gegentheilvon Herkuls That an dem Geryon) Die Gewaltthä-tigkeit stürzet doch mir der Zeit den Gewaltigenund Hochmürhigen. weder Typhon mit seinenhundert köpfen, noch der Röntg der Riesen (Poc-phyrio) sind derjenigen Strafe entronnen, die sie, dereine durch Jupiters Donner, der andere, durch Apol-lons schrecklichen Bogen, empfunden.

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Sollte man nicht in der That sagen, pindar wollehier den Folgerungen vorbeugen , welche Rallikles undseines gleichen, aus demjenigen ziehen könnten, was er an-derwärts vom Herkules und Geryon gesagt hatte ? Zu-Hl Th. der Gefch. N dein