Band 
Dritter Theil.
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und auf den Münzen. 227

der Spiele, sich unmöglich zu gehöriger Zeit eine genügsa-me Anzahl periodomscher Klopffechter zum Ringen, zuden Faustschlagcn, zum Springen, zum Wettlaufen zuFuße, zum Pferderennen, zum Wagenrennen, und end-lich zu allen verschiedenen Gattungen der Musik einfindenkönnen, die alle, wie man weis, wenigstens unter den rö-mischen Kaisern, dabey Statt gehabt haben.

Gesetzt aber, ein alter periodonisther Athlet hätt«einen jüngern Athleten am Siege nicht gehindert; entwe-der weil jener bereits an Ehren satt, sich von selbst zurückgezogen und denen die in eben diese Laufbahne treten wol-len, das freye Feld gelassen hätte; oder daß der andere, dieList mit der Stärke verbunden, über den ersten den Sieg allergeheiligten Spiele davon getragen und sich dadurch trotz sei-nem Gegner, periodonisit) gemacht hätte; würden denndavon die stdonisrhen Spiele wohl viel gebessert gewesenseyn? Es ist in der That nicht zu vermuthen, daß ein al-ter Athlet, der die Abnahme seiner Kräfte zur Gnüge merk-te, seinen Ruhm mit einem jungen Athleten hätte sollenaufs Spiel setzen, unterdessen Bemühungen er schon un-terliegen müssen; und gesetzt auch, er hätte sich wagen wol-len , würden denn wohl ein Paar so übelgepaarte Athleten,ein sehr angenehmes Schauspiel gewesen seyn?

Die letzte Ursache, so den Herrn Isselin bewogen,Herrn Spanhelms und Herrn Vaillancs Erklärung nichtanzunehmen, die sie dem Worte kLK. auf den drey sldo-mschen Münzen beylegen, ist diese; weil diese Auslegunggegenwärtige Münzen in eine Art von Widerspruchmit sich selbst setzt. Nichts ist entgegengesetzter, als diezwey Beywörter öcumenisth und periodonisii), die manden sldonisihen Spielen zu gleicher Zeit beylegt. Manweis, daß das erste nichts anders bedeutet, als, daß alleAthleten des römischen Reichs zu diesen Spielen eingela-den würden, und ein Recht hatten, um den Sieg streiten zukönnen. Wie sehr aber schränkt man nicht bald darauf

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