alte Schriftsteller. 391
Worts bedienet, wie Hesychius versichert, L<-
, x«/ Scaliger hat gemeynt
diese Stelle zu verbessern, wenn er anstatt ö
, setzte. Allein er hatte aus die Zeugnisse die diese Les-art verwerfen, nicht genugsam Acht gegeben, oder sie nichtgehörig in Ehren gehalten. Das Geschlechtswort 01m«-jy§kann gar nicht verdächtig seyn; ob man gleich des Hess?-chius Anmerkung nicht so unverändert wie sie da ist, an-nehmen kann. Das Bestimmungswörtchen x«/, welchesvor der Zeugendung hergeht, ist ein fast sicheres
Merkmaal, daß die Abschreiber auf dieser Stelle, den Na-men irgend einer Person ausgelassen, welche ebenfalls desVlxkvL Sohn gewesen, und dieser Namen könnte wohl desDexamenus seiner seyn; in welchem Falle man denn 01-
x«/77«?"r^ , lesenmüßte. Ehe man aber hierüber seine Betrachtungen an-stellen kann, so ist es gut erst anzumerken, daß Hejychius,durch einen ziemlich groben Fehler , den Vater des Hip-ponous, 01x<«-^§ nennet. 0lx<«^ ist ein Geschlechts-name, welcher aus der Zeugendung , gemacht ist.Jedoch diese Art von Fehlern ist bey dem Hesychius etwasgemeines.
Nunmehr muß man noch zeigen, daß Dexamenusund Hipponous Bruder gewesen. Was Hesiodus imApollodor sagt, scheint dieser Meynung ziemlich gün-stig zu seyn. Nach dieses Dichters Berichte, hielt Hip-ponous sich zu (Lstenus auf; und nach dem Zeugnisse vie-ler Alten, kann man nicht zweifeln, daß diese Stadt unterdes Dexamenus Bothmäßigkeit gestanden. Auch in Bu-ra regierte er, welches, nach des Aallimaclms Scholia-sten, ihn als seinen Stifter ansah:äix<ak ^ «öi'yr ö Wem soll man
nun glauben? ihm? oder dem Verfasser des großen Ery-inologikons? welcher die Ehre dieses Werks dem Cen-taur Exadtus beylegt? Man will sich hier auf keine Ent-
T 2 scheidung